Ari Gosch

Werbung

powered by
20six.de

Projekt

Da sprach der Herr zum Knecht: „Mir geht es furchtbar schlecht!“ Da sagt der Knecht zum Herrn: „Das hört man aber gern.“


DIE ÄSTHETIK DES WIDERSTANDS





Allgemeine Ideen/ Gedanken:


Rahmen: Kabarett? oder: Lernen wie bei Stanislawski? oder: Kunstausstellung? oder: Orchesterprobe? +++ Aktuelle Parallelen dürfen/sollten gezogen werden. Wichtige Aussage: So hoffnungslos scheint Widerstand, aber ohne ist das Leben zumindest langweilig – wenn nicht sinnlos. Es ist immer noch besser denken zu können, daß eine positive Wirkung durch meine Aktivität/en hätte erreicht werden können, als es nie versucht zu haben und damit zu hadern, was eventuell verpasst wurde. Ersteres ist aktiver und damit bühnenwirksamer. +++





Personen: Coppi, Heilmann, Weiss, Herakles, Coppis Mutter, Weiss‘ Vater, Ayschmann





Die jeweilige Zusammenfassung ist nach Absätzen geordnet. Die Seitenangaben beziehen sich auf die zwei am weitesten verbreiteten Ausgaben:


1. Ffm. Suhrkamp 1998, 1. Auflage, durchgehend paginiert (schwarzes Buch)


2. Ffm. Suhrkamp 1986, 2. Auflage, nach Bänden paginiert (oranges Buch) (Zahlen nach Cohen, 1989)








ERSTER TEIL


Erstes Kapitel





Das Fries von Pergamon


9 - 19, 7 - 15:


(1937)(Berlin, Pergamonmuseum) Beschreibung des Pergamonaltars: deutet Kampf gegen Gallier in Kampf 'Adlige' gegen 'niederes Völkergemisch' um und ist Abbild des Klassenkampfes; Kunst dient Herrschenden als Übernatürliche darzustellen








1.) Aufzeichnung von Beobachtungen im Pergamon-Museum Berlin-Mitte


Bsp.(9/10): „Genuß vermittelte das Werk den Privilegierten, ein Abgetrenntsein unter strengem hierarchischem Gesetz ahnten die anderen. (...) Ein Fries voll namenloser Soldaten, die, Werkzeug der Oberen, in jahrelangen Kämpfen über andre Namenlose herfielen, hätte die Sicht auf die Dienenden verändert, ihre Stellung angehoben, nicht die Krieger, die Könige trugen den Sieg davon, und wer siegte, durfte den Göttern gleich sein, während die Unterlegnen die von den Göttern Verachteten waren. Die Begünstigten wußten, daß es keine Götter gab, denn sie, die sich deren Maske aufsetzten, kannten sich selbst.“


(Anm.: „Maske“ STIL- BZW. SPIELMITTEL?)

















2.) Beschreibung choreografisch inszenieren (improvisieren) mit Musik; Mischung Tableaus/Kurzszenen (auch Zeitlupe, -raffer)


INSZENIERUNGS-HINWEIS (11):


„Indem wir die Lanze unmittelbar vorm Wurf, die Keule vorm Niedersausen, den Anlauf vorm Sprung, das Ausholen vorm Aufeinanderprallen sahn, wurde unser Blick von Figur zu Figur, von einer Situation zur nächsten getrieben, und im ganzen Umkreis begann der Stein zu vibrieren.“











3.) Harter Bruch zu Hakenkreuz (11):


„... und immer, wenn ich im weißen runden Feld das Emblem auftauchen sah, rotierend und hackend, wurde es zur Giftspinne, schroff behaart, gestrichelt mit Bleistift, Tinte, Tusche, unter Coppis Hand, so wie ich es von der Schulklasse des Scharfenberger Instituts her kannte, als Coppi neben mir am Pult gesessen hatte, über kleinen Abbildern, Beilagen aus Zigarettenschachten, über ausgeschnittenen Zeitungsillustrationen, das Wahrzeichen der neuen Herrscher verunstaltend, die feisten Gesichter, die aus den Uniformkragen ragten, mit Warzen, Hauern, bösen Falten und rinnendem Blut versehend.“


(GASTSTAR: LOTHAR S.?)




















4.) SZENE (14): „Beschirmt und umfächelt von Dattelzweigen, die Augen vor der blendenden Sonne zusammengekniffen, nahmen sie die Bewegungen der Muskeln, die Beugungen und Streckungen der schwitzenden Leiber in sich auf. Die in Ketten herangetriebenen besiegten Krieger, die an Seilen über den Felswänden hingen, Brecheisen und Keile in die Schichten des bläulich weißen kristallinisch glitzernden Kalksteins schlugen und die riesigen Quadern auf Schlitten aus langen Hölzern die gewundenen Wege hinab beförderten, waren wegen ihrer Wildheit, ihrer rohen Sitten verrufen, und furchtsam gingen die Herren mit ihrem Gefolge abends an ihnen vorbei, wenn sie stinkend, besoffen von billigem Fusel, in einer Grube lagerten. Oben in den Gärten der Burg aber, (...) Indem die Ausgeplünderten ihre Energien in ausgeruhte und aufnahmebereite Gedanken übertrugen, entstand aus Herrschsucht und Erniedrigung Kunst.“



































5.) ALTERNATIVE (14, weiter oben): „Ihnen, den Unterworfenen, zur Hilfe müßte Herakles kommen, nicht denen, die an Panzern und Waffen genug hatten.“


(WIE WÜRDEN SIE ENTSCHEIDEN?/ SHOW?)



































Beispiel Herakles


19 - 32, 15 - 25:


(Berlin) Geschichte des Herakles; Herakles = Kämpfer für Unterdrückte; Konkurrenz zwischen Herakles und Eurytheus entspricht Kampf zwischen 'Arbeitern' und 'schöngeistiger Elite'; Herakles besiegt Götter/ Schicksal und gibt Unterdrückten damit Hoffnung





1.) FILM/DIAS/SYMBOL „UNTER DEN LINDEN“(15): „Heilmann, umterm Blattwerk der


Linden, zeigte zwischen den hoch in Sesseln mit Greifenfüßen thronenden, über aufgeschlagnen Büchern vor sich hinsinnenden Brüdern Humboldt hindurch, über den breiten Vorhof, auf die Universität, in der er, mir vorzeitig bestandnem Abitur rechnend, das Studium der Auslandswissenschaften betreiben wollte. Englisch, Französisch beherrschte er bereits, und am Abendgymnasium, wo wir ihn kennengelernt hatten (Anm.: SZENE?), war er auf der Suche gewesen nach Kontakten für den Unterricht der verpönten russischen Sprache.“


























2.) SZENE MIT GERÄUSCHEN/ DUNKELHEIT/ LICHT INDIREKT (16): „Nach dem


Auszug meiner Eltern hatte ich das Zimmer unsrer Wohnung in der Pflugstraße, in der Nähe des Wedding, an eine Familie vermietet, und schlief, wie ich es früher getan hatte, in der Küche, wo nachts das unaufhörlich heraufdringende Scheppern, Klirren und Fauchen aus dem Stettiner Bahnhof das Dröhnen an meinem Arbeitsplatz in Moabit ablöste.“














3.) EXKURSION ZU COPPI? (17): „... abbiegend zum Hackeschen Markt, bis zur


Rosenthaler Straße, Ecke Linienstraße, wo Familie Coppi im dritten Stock des zweiten Hinterhofs wohnte, ...“











4.) UTOPIE HEILMANN (UMSCHREIBEN WÖRTLICHE REDE?) (18): „Jede


Ängstlichkeit vor Autoritäten, jede Gefügigkeit, jedes blinde Befolgen der Arbeit, seien hier, sagte er, einem Aufatmen gewichen, die Verwirrung sei beendet, das gemeinsame Beste sei mit dem eignen Besten identisch, es bestände Freiwilligkeit und völliger Ausgleich, es gäbe keine Rangstufen mehr, keine verschlossnen Türen, hinter denen geheime Entscheidungen getroffen wurden, alles fände in der Öffentlichkeit statt, jederzeit Einblick und Kontrolle erlaubend. Hier, wo jeder Handgriff, jede Zusammenordnung, von den daran Beteiligten selbst bestimmt würde und das Hervorgebrachte ihnen gehörte, wo jeder sich nach eignen Bedürfnissen fortbilden könnte, müßten Selbstbewußtsein, Stolz und Vergnügen zum Merkmal werden.“

















5.) HERAKLES UND ALKMENE (19) Kleist-Exkurs?:


„Es sollte an diesem Tag ... der Verheißungsvolle ... dem Amphitryon ... geboren werden.“


(EIFERSUCHTSSZENEN MIT HERA? JUPITERS INTRIGEN?)




















6.) HERAKLES-SZENEN (in konkrete Aufgaben für Darsteller aufzulösen; und: Herakles braucht Unterstützung!) UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG HERAKLES‘ ALS REVOLUTIONÄR (Anm.: VGL.AUCH MIT ENTMYTHOLOGISIERTEM JESUS?) (20): „... erlangte beim Landvolk erste Berühmtheit, da er nicht nur den einfallenden Wölfen den Rachen zerriß, sondern auch dem für unbesiegbar erachteten Löwen, der seit Jahren in der Umgebung das Vieh fraß. Eurysteus, sein Vetter, rezitierte, mit weinerlicher Stimme, Gedichte, und spielte dazu, falsch, die Leier (Anm.: WAS FÜR EIN STIL: vgl.KLEIST: „Was machst Du hier? Durchschnüffler? Unverschämter? Du? Der Küchen?“), Herakles aber zog Linos (MIT SCHMUSEDECKE? , dem Lehrer, der seinen Schülern weismachen wollte, die einzige Freiheit, die es gäbe, sei die Freiheit der Kunst, den Hut so hart über die Augen (Anm.: „Der Mensch ist gar nicht gut/ drum hau ihn auf den Hut...“/Brecht), daß ihm das Nasenbein brach(...), steckte ... ihn kopfüber in die Jauchegrube und ertränkte ihn, zum Beweis, daß waffenlose Schöngeistigkeit einfachster Gewalt nicht standhalten kann (Anm.: BRECHT’SCHE TITEL VOR SZENEN MÖGLICH; Bsp.: „Waffenlose Schöngeistigkeit hält einfachster Gewalt nicht stand“) ... er zog die Lieder vor, die in den Gassen gesungen wurden (...) Beim Herumstreunen in den von den Musen verabscheuten Vorstädten lernte er die Not kennen, die in den Hütten und Kellern zu Hause war, und es waren immer die Knechte und Mägde, das geduckte Gesinde, die Taglöhner, die Kleinhändler, die hungerten und ausgesaugt wurden von den auferlegten Tributen, während es oben in den Burgen Überfluß gab an Fleisch, Gemüse und Früchten, wie auch die Weinfässer dort, und die Schatztruhen, stets gefüllt waren.“

































































6a.) Revolution! (20/21): „Er wollte es nicht glauben, daß der Terror, der seine Vaterstadt Theben in Bann hielt, dem mystischen Fürsten Erginos zuzuschreiben sei, den niemand je gesehen hatte, denn warum rülpste und kotzte Kreon, der König, und der gesamte Hofstaat, vor Übersättigung, warum trugen die Damen des Adels jeden Tag neue Kleider, wenn es über ihnen einen Gewaltherrscher gab, der unaufhörlich Abgaben verlangte.(...) Den Sklaven, die hustend in der Mulde saßen, die Lungen voll Steinstaub, brauchte er nicht viel zu erklären. Mit Marmorbrocken im Bart, mit Kieseln zwischen den Zähnen, bewaffnet mit ihren großen Sägen und Brecheisen, begleiteten sie ihn, und was an Wächtern vorhanden war, wurde weggefegt, Verwundrung kam nur auf bei der Frage, warum dies nicht schon früher geschehn sei.“














6b.) LIEBE MACHT BLÖD (VORHER ROMANTISCH-SCHÖN; ABER OHNE KITSCH!) (21): „Er merkte, betört von den Reizen der Megara, nicht einmal, daß seine Leibgarde ermordet und verscharrt worden war ... und als er zum ersten Mal wieder, in seidenem Gewand, durch die Tore hinausging in die Stadt, in der, wie er meinte, die Epoche des Wohlstands begonnen hatte, fand er nur Bettler und verwilderte Kinder, die Steine nach ihm warfen ...“


(Anm.: HIER VORSICHT GEBOTEN VOR SCHULDZUWEISUNG AN FRAU ...)


























6c.) WERBUNG! (21/22): „Auch die Hofautoren hatten dazugelernt und, im Dialekt der Gassen, Spottgedichte gemacht, deren Thema der Betrug des Herakles an den Armen, seine Großsprecherei, seine Aufgeblasenheit war, während Eurystheus, der Weise, der durch des höchsten Gottes Gnaden Eingesetzte, in vielen Versen gelobt wurde für seine väterliche Liebe zum Volk. Den Leuten, von denen es hieß, daß sie immer was brauchen, an das sie glauben (Anm.: NIKE, COKE etc. ...), das sie verehren können, wurden auf den öffentlichen Plätzen Paraden vorgeführt (Anm.: LANGES EINKAUFSWOCHENENDE, SILVESTER BRANDENBURGER TOR etc. ...), mit einer Augenweide von Kampfwagen, gefiederten Helmen, Standarten, und in hochgestimmten Reden wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß bald die letzten Verschwörer, die der Erneurung im Weg standen (Anm.: GEWERKSCHAFTEN ALS „REFORM“BLOCKIERER), beseitigt wären, und der Regent ließ die Müden und Ausgehungerten wissen, daß er sich um sie sorgte und mit ihnen litt (Anm.: „ICH HABE DIE GANZE NACHT NICHT GESCHLAFEN!“ ANGELIKA BEER VON DEN GRÜNEN NACH DEM BESCHLUSS, BELGRAD ZU BOMBARDIEREN) ...“





























Fehler (Spaltung) & Hoffnung


32 - 44, 25 - 35:


(Berlin, Eltern) Gegenüberstellung der Bedingungen für Linke in Weimarer Republik und im Nationalsozialismus; Kritik an Spaltung der Arbeiterbewegung (KPD vs. SPD und innerhalb von SPD und KPD) - begünstigt NS; Bildung als Mittel im Klassenkampf





1.) FEINDLICHKEIT DER LEBENSUMSTÄNDE(26/27): „Der Küchenraum ... hinter den


bröckelnden Mauern ... Lebenskraft zusprachen.“


(STIMMUNG DUNKEL ODER: EXTREM HELL)











1a.) Song „Die Solidarität“ (Brecht/Eisler)











2.) PARALLELE ZU UNSERER ZUKUNFT (bzw. Gegenwart am Arbeitsplatz) (29):


„Da ich selbst erst nach Beginn der faschistischen Herrschaft zu arbeiten begonnen hatte, waren die Voraussetzungen, die für die politische Tätigkeit unsrer Eltern bestanden, für mich ungültig geworden. Für sie hatte es auf den Arbeitsplätzen noch gemeinsame alltägliche Interessen gegeben, die sich über die Verschiedenheit der Parteizugehörigkeit und über ideologische Konflikte hin erstreckten.“ (Vgl. www.rbbpro.de)














3.) HOFFNUNG (30): Was wir über Spanien gehört hatten, über die revolutionäre Bewegung


in China, über die Unruhen und Aufstände in Südostasien, in Afrika, in Lateinamerika, oder über die Massenstreiks, den Zusammenschluß der Gewerkschaften und Arbeiterparteien in Frankreich, ließ uns vermuten, daß der Gedanke an den Sieg über die reaktionären Kräfte der Welt nicht so abwegig war, wie es sich in den schreierischen Phrasen (Anm.: „ZU DIESER POLITIK FÜR DIE KOMMENDEN GENERATIONEN GIBT ES KEINE ALTERNATIVE!“) von der Gleichschaltung in unserem Land darstellen wollte.“


- RAP AKTUALISIERT? –














3a.) HOFFNUNGSTRÄGER (30): „Desinteresse für soziale, politische, wissenschaftliche und ästhetische Fragen der Zeit, matte Untätigkeit, geistige Verarmung, nichtssagende Meinungen waren häufiger bei Philistern und auch bei Angehörigen des Bürgertums zu finden, als bei den Massen derer, die von den Kulturinstitutionen abgeschnitten und durch schwere und einförmige Arbeit zermürbt wurden.“


























4.) TEMPOS PASSADOS (33): „Der Zwiespalt zwischen Reform und Revolution war bei


uns ständiges Thema ...“




















5.) AUCH DAS IST MÖGLICH (34): „... sie standen, ob Sozialdemokraten oder


Kommunisten, außerhalb der Parteifehden und traten, während über ihre Köpfe hinweg die entscheidende Politik geführt wurde, ohne viel von sich reden zu machen, ideologisch immer das Gemeinsame anstatt das Trennende suchend, ...“


*SZENE ALTE LEUTE IM ZUG: FREUDENTRÄNEN BEI NACHRICHT VON VEREINIGUNG SPD/KPD


*CHOR??? „Solidaritätslied“ ohne Musik – wieder aufgegriffen (vgl.1a)?


(... öfter mal Textpassagen/Form wechseln:


.Griechischer kommentierender Chor


.Singend – gregorianisch, Bach, Beach Boys, Commedian Harmonists, Andrew Sisters ...


.Polyrhythmisch


.Mit Choreographie


usw.)
































6.) EXKURSION? (34): Coppis Kleingartenparzelle „Waldessaum“, Berlin-Tegel

















7. WEISS‘ BÜCHER (35): Original-Zitate daraus? Titel-Rap? Literatur-„Kanon“ (verarschend)?



































Das Fries – Voraussetzung des Entstehens


44 - 66, 35 - 53:


(Berlin, Eltern) Beschreibung der Gesellschaft in Pergamon; Debatte über die Verquickung von Wissen, Macht und Herrschaft; wie soll mit Kunst umgegangen werden, da sie doch oftmals nur auf der Basis von Ausbeutung möglich ist/war








0.) AKTUELL – NUR: WO IST DAS HEUTIGE PERGAMON? (36): „Beide, die Islamiten (Anm.: Schreibweise richtig!) und die Christen, vernichteten, was ihrer Religion widersprach, was für sie fremdartig war, einen Sinn für vergangne Kulturen hatte es nur im hochentwickelten Pergamon gegeben.“














1.) LERNEN! („Schwestern“-Song „Utschitza“?) (37): „Wir berieten nun, was Pergamon


vorgestellt haben mochte, wie es entstanden war, auf welche Weise es zerfiel und zu neuen Phasen überleitete, und bei jedem Satz war das Denkenlernen, das Sprechenlernen gegenwärtig, die Kluft zwischen der Erkenntnis und der Sprachlosigkeit, die überbrückt werden mußte.“














2.) (EINFLÜSTERUNG?) MYTHEN IN BILDERN/ TABLEAUS/ KURZFILMEN ETC.


(38): „Wer glaubte, daß die Erde eine vom Strom des Okeanos umgebne Scheibe war, über die des Nachts die Lampen der Götter gezogen wurden,


wer glaubte, daß Selene mit ihrem sich erhellenden und verdunkelnden Mondspiegel die Leichtigkeit und die Schwere kommender Ereignisse bestimmte


und daß Poseidon die Wellen an die Gestade blies und den Seefahrern Blitze aus den Wolken entgegenschleuderte,


der wagte sich allein nicht ins Weite, der hatte sich dem Schutz des Führenden und Bewaffneten anzuvertraun.“














3.) SZENEN AUS DEM – HEUTIGEN? - ARBEITSLEBEN (40): „Für den Unfreien gab es


immer nur das, was unmittelbar vor ihm war, und sein ganzes Mühn hatte sich zu verbrauchen, um damit fertig zu werden. Für den Freien gab es ständig die Spannung des Neuen, er zeichnete Küstenlinien und geographische Formationen auf, ermittelte Schiffahrtsrouten, Fundstellen von Rohstoffen, Austauschmöglichkeiten. Die zum Dienen Verurteilen welkten schnell dahin in ihrer Monotonie (Vgl. bittere Ironie: „Wir Menschen leben, als hätten wir 1 Million Jahre zu leben.“ – Unsere kleine Stadt/Thornton Wilder), er aber, für den es Initiative und Abwechslung gab, verjüngte sich.“




















4.) PROGRAMMATIK (41): Wollen wir uns der Kunst, der Literatur annehmen, so müssen


wir sie gegen den Strich behandeln, das heißt, wir müssen alle Vorrechte, die damit verbunden sind, ausschalten und unsre eignen Ansprüche in sie hineinlegen.“











5.) PERGAMON: „Dieses Reich des Geists war entstanden durch Gewalt, jeder Äußerung der Kunst, der Philosophie lag Gewalt zugrunde. Und je größer, je höher das Zustandegebrachte war, desto wütender war die Herrschaft der Brutalität gewesen. Nur wenige Jahrzehnte dauerte die Blütezeit des Pergamenischen Reichs an, und davor lagen mehr als hundert Jahre unablässiger Kriege. Dies war das Muster, das weitgehend noch den heutigen Staatsbildungen entsprach.“

















6.) HOCHAKTUELL (47): „ ... in Schrecken versetzt durch die Androhung, insgesamt in die


Sklaverei geworfen zu werden, wenn sie nicht alle Opfer für den Sieg Pergamons brachten, gaben die Städter ihre letzten Geldreserven, die Landbesitzer ihr Vieh und ihre Ernten her.“




















7.) SZENE „SCHLACHT IN KLEINER KÜCHE“ (48): „In der Stille, die dick um die


Wände hing, lauschten wir einige Augenblicke lang, denn gleich mußte das Rasseln der Rüstungen und Waffen zu hören sein, das dumpfe Vorspringen, das Klatschen des in Fleisch dringenden Eisens (Anm.: SOWAS VERDRÄNGEN WIR DOCH GERN, ODER?), und dann, während der Dauer einer Sekunde, tobten die Nahkämpfe in der Küche, die Helme und Schwerter blitzten auf unter der Lampe, hingemordet lagen die Frauen und Kinder der gallischen Krieger.“


(GEGENSÄTZE: klein, leise, dunkel – riesig, brüllend, gluthell)








8.) HOCHAKTUELL (49): „In der gesellschaftlichen Polarisierung siegten nicht die Kräfte,


die einen sozialen Fortschritt herbeiführen wollten, sondern der in Selbstzerstörung übergehende Konservatismus. Seit langem standen die römischen Kohorten bereit,auf den Marschbefehl ihrer Gesandten wartend, doch ehe sich noch ein günstiger Zeitpunkt zum Überfall ergab, wurden sie schon von Attalos dem Dritten, Sohn des Eumedes, rechtmäßiger Thronfolger, letzter des Geschlechts der Attaliden, ins Land gerufen zur Hilfe gegen seinen Halbbruder, denn lieber wollte er ihnen das Reich übergeben, als es unter eine Volksherrschaft geraten zu lassen.“























9.) GUTE FRAGE (51): „Coppis Mutter wollte wissen, ob denn die Kalkbrenner entschädigt


wurden, nachdem Humann, der im Auftrag der türkischen Regierung eine Straße durch das westliche Kleinasien baute, bei einem Ausflug zur Berghöhe die antiken Fragmente entdeckt und die Arbeiter von der Fundstelle verwiesen hatte. Sie mußten, sagte Heilmann (UMSCHREIBEN WÖRTLICHE REDE?), auf Befehl des Großwesirs Fuad Pascha, mit ihren Geräten nach Osten abwandern, in die Gebirge, aus denen sie, wie gesagt wurde, herstammten und die einst zu einem von keltischen Flüchtlingen besiedelten Land namens Galatien gehörten. Noch einmal vollzog sich die Vertreibung der bärtigen Urgestalten, die den Giganten (Anm.: AUF DEM FRIES) ihre Erscheinung verliehn hatten. Sie, die Lebendigen, gingen in Steppe, Wüste und Geröll unter, so daß der Stein aufwachen konnte.“


UND (52): „Und doch kann in dem, was grausam ist, nie Schönheit enthalten sein, sagte Coppis Mutter, ...“























10.) BESCHREIBUNG/ EINBRUCH GEGENWART – SZENE? (52/53): „... und den Hofschacht hinauf drangen Rufe, Fenster wurden zugeschlagen, Türen knallten, der Hauswart hatte, bei verordneter Abdunklung zur Luftschutzübung, einen Lichtschein entdeckt, im Treppenhaus war ein Getrampel, wir saßen still, hörten, wie zurückgehaltne Wut und Furcht, angestauter Überdruß, unterdrückte Raserei sich plötzlich Luft machten, in Zetern und Toben ausbrachen und ebenso schnell wieder versiegten. Jemand schlich draußen die Stufen hinunter, Phoibe, die glanzvoll strahlende, zielte mit der brennenden Fackel aufs Gesicht des zurückweichenden Giganten ... Zur Vernichtung verurteilt waren die Waffenlosen, die sich zusammenscharten hinter Barrikaden, von den Auserwählten, die sich imponierende Namen zugelegt und ringsum verbreitet hatten, daß sie unschlagbar waren, daß sie die höchste Weltordnung im Sinn trugen.“






























































Fortschrittliche Kunst?


66 - 89, 53 - 72:


(Berlin, Eltern) Studium als Form der Auflehnung; Debatte über den richtigen Begriff von Kunst, revolutionäre Kunst und das Verhältnis von Kunst und Politik; sozialistischer Realismus; Expressionismusdebatte wird nachvollzogen





1.) HOCHAKTUELL (53): „Zum Besitz gehörte der Geiz, und die Bevorteilten versuchten, den Unbemittelten den Weg zur Bildung so lange wie möglich zu verwehren.“


(SZENE: Streik-Studis als Verteidiger eigener Privilegien? Vgl. auch Demo Tiananmen-Platz 1989?)


WIR SELBST HEUTE? (53): „Immer wieder wurden wir zurückgeworfen, weil unser Vermögen des Denkens, des Kombinierens und Folgerns noch nicht genügend entwickelt war. Der Beginn einer Veränderung dieses Zustands lag in der Einsicht, daß sich die Hauptkraft der oberen Klassen gegen unseren Wissensdrang richtete."


























2.) PROGRAMMATISCH (54): „Unsre Auffassung einer Kultur stimmte nur selten überein


mit dem, was sich als riesiges Reservoir von Gütern, von aufgestauten Erfindungen und Erleuchtungen darstellte.“


























3.) VERMITTLUNGSPROBLEME/ HOCHAKTUELL (55): „Mit der Verwendung neuer Bennenungen, neuer Assoziationen weckten wir das Mißtrauen derer, die von der Vorherrschaft der bürgerlichen Ideologie so vergewaltigt worden waren, daß sie den Zugang zu intellektuellen Ebenen nicht einmal erwogen.“












































4.) „BILDUNGSAUFTRAG“ (DER MEDIEN; BEI KOMERZIELLEN UNINTERESSANT, BEI DEN ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN ZUR ZEIT MASSIV INFRAGE GESTELLT) (55): „Vor Dreiunddreißig, als ich meinen Vater zuweilen während der Mittagspause im Betrieb besuchte (Anm.: SZENE? CHOREOGRAFISCH WIE ZATA ODER MARTHALER?), konnte es geschehen, daß grade der Vertreter eines Bildungsvereins einen Vortrag in der Kantine hielt oder Gedichte verlas, wobei die Unmöglichkeit deutlich wurde, auf diese Weise die Verbindung zu geistigen Regionen herzustellen. Da saßen die Arbeiter über ihren Blechbüchsen, ihren Thermosflaschen, ihren aus fettigem Papier gewickelten Stullen, halbtaub vom Geschmetter des Metalls und der Niethämmer, zwanzig Minuten standen ihnen zur Verfügung, und daß sie immer ihre Gesichter von dem Sprecher abwandten und tief über den Tisch beugten, war nicht nur der Eile zuzuschreiben, mit der sie essen mußten, sondern auch aus Verlegenheit, weil sie mit dem, was ihnen wohlmeinend angeboten wurde, nicht das Geringste anzufangen wußten. Wenn sie nachher Beifall klatschten, schon wieder auf dem Sprung in die Werkhallen, so taten sie es aus Höflichkeit, er, der Künstler, nahm etwas von ihnen entgegen, sie selbst aber gingen leer aus. Es hing damit zusammen, das verstand ich schon damals, daß uns von außen her, von oben her, nichts beeindrucken konnte, solange wir gefangengehalten wurden, jeder Versuch, uns einen Ausblick zu schenken, konnte nur peinlich sein, wir wollten keine Zuteilungen, kein uns zugemessnes Stückwerk, sondern das Ganze, und dieses Ganze sollte auch nichts Überliefertes sein, es mußte erst geschaffen werden.“
































5.) SZENE ABENDGYMNASIUM (59): „Mehr als die Hälfte der Teilnehmer fiel nach den


ersten Stunden ab. Die Stirnen schlugen aufs Pult, niedergehaun von zwölf Stunden, die um sieben Uhr abends aus Blei waren. Das Unterrichtwesen kalkulierte diese Gefallnen ein, die Überlebenden hielten sich mit den Fingern die Augen auf, starrten die verschwimmenden Tafeln an, kniffen sich in den Arm, kritzelten ihre Hefte voll, und während des letzten Lehrabschnitts fielen noch mehr ab, es genügte, eine Woche zu verlieren, durch Wohnungssuche, Arbeitssuche, durch einen Unfall oder einfach nur durch Entmutigung, und sie waren raus aus dem Pensum gerissen. Über Kunst sprechen zu wollen, ohne das Schlürfende zu hören, mit dem wir den einen Fuß vor den anderen schoben, wäre Vermessenheit gewesen. (Anm.: AB HIER GANZ BILDLICH?) Jeder Meter auf das Bild zu, das Buch, war ein Gefecht, wir krochen, schoben uns voran, unsre Lider blinzelten, manchmal brachen wir bei diesem Zwinkern in Gelächter aus, das uns vergessen ließ, wohin wir unterwegs waren.“





























6.) BILD MILLET „LANDARBEITERINNEN“ (62): „Die Revolutionen hatten, beim ersten


Anblick, nicht viel erreicht, und das Erlangte war durch die Gewalt der Bourgeoisie gleich wieder zertrümmert worden, die Kraftanstrengung, die Streckung, der Sprung aber war eine Leistung gewesen, die sich nicht mehr wegleugnen ließ ...“




















7.) RADIKALE KUNST? (66): „Unser gesamtes Studium, sagte Heilmann (Anm.:


WÖRTLICHE REDE?), erklären wir für nichtig, wenn wir uns wissentlich einer Künstlichkeit, einer Pose fürgen, wenn wir stehnbleiben dort, wo das Weiterkommen längst vorgezeichnet werde.“








7.1) „Er glaubte, sagte er, es komme daher, daß viele politische Aktivisten in ihrer Geschmacksbildung stehengeblieben seien zwischen Plagiaten und Surrogaten.“




















8.) DIDAKTIK (67): „In diesem Übergangszustand kam die Frage auf, was nun besser sei, das, was dem hochentwickelten Intellekt Nahrung gab, oder das, was dem Anfänger weiterhalf.“














9.) GRENZEN DER SOLIDARITÄT (70/71???): „Gerade weil ... andern Seite geblieben.“??
























































Freiheit für Kunst – Freiheit für Müll?


89 - 98, 72 - 79:


(Berlin) Weiterführung der Expressionismusdebatte - Erzähler versucht die Gegensätze dialektisch aufzulösen; Einigkeit über die Gleichung: diktatorische Kunst = Lüge, oppositionelle = Wahrheit








Dantes Göttliche Komödie/ Fresko Arezzo


98 - 109, 79 - 88:


(Berlin) über Dantes ''Göttliche Komödie"; Kunst muß sich auf heutigen Alltag beziehen lassen, 'lebendig' sein





"Das Zusammenklingen des Grauweiss, Grauschwarz und Umbra der Pferde, die rötlich violetten, grauen, grünen und blauen Tönungen der Kleidungsstücke, das Rot der Blutflecken, der Glanz der Schwerter, das transparent in den Kalkputz getupfte Gras und Gebüsch im weissen Ufersand, das geometrisch gefaltete Gemäuer der Stadt, das Grünblau des Himmels, das vom merkwürdig glatten unversehrten Boden aufgenommen wurde, dies alles war von einem Sehn, das jede Emotion vermied, in die monumentale Wirkungskraft von genau aufeinander ausgewognen Formen versetzt worden. ... Wir benötigten diese exklusiven, anspruchsvollen Leistungen der Kunst, der Literatur, zur Ergänzung dessen, was uns von der andren Seite, die keine Denkmäler besitzt, der Seite der Ärmlichkeit und Knappheit, bekannt war." http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Piero della Francesca: Auffindung und Prüfung des wahren Kreuzes, c. 1466 (Fresko, 356 x 747), Arezzo, San Francesco)











"Vermeer, Chardin behielten Reife, Schönheit nicht den Oberen vor, sondern liessen sie der Näherin, der Wäscherin, der Magd zukommen." http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Jan Vermeer: Die Milchmagd, 1658-60 (Öl / Lw., 45 x 41), Amsterdam, Rijksmuseum)








Kunst & (Alp-)Traum


109 - 118, 88 - 95:


(Berlin) Erzähler wartet auf Abreise nach Spanien; Anfang der Begegnung mit Vater, die als Traum beginnt und dann in realen Besuch übergeht; Traum vom Vater und Flug über Berlin bis zu einem KZ








Das Scheitern der deutschen Revolution


(Anm.: REVOLUTION NIE IM WINTER MACHEN!)


118 - 142, 95 - 114:


(Fort. Traum/ Besuch beim Vater) Erinnerung an Kindheit, Aufstände von 1919, Verrat durch SPD und Niederlage








Dialektik Vater-Sohn (These-Antithese)


142 - 157, 115 - 126:


(Fort. Traum/ Besuch beim Vater) Kritik an der KPD und KpdSU (Schauprozesse, Kronstadt, ...); Kritik an SPD; Kritik an Zerrissenheit der Arbeiterbewegung





Alltag vor und während dem Faschismus


157 - 168, 126 - 135:


(Fort. Traum/ Besuch beim Vater) Entwicklung der Arbeiterbewegung seit 1931; Aufkommen den NS; Arbeiter treten in NSDAP ein














Keine Einheitsfront


168 - 177, 135 - 143:


(Fort. Traum/ Besuch beim Vater) Kunst von/für Arbeiter muß international sein; Welt bildet eine Totalität, von der man soviel wie möglich wissen muß; wieso sind Arbeiter in NSDAP? (Erzähler und Eltern können sich diese Frage wg. ihres Klassenkampf-Denkens nicht


beantworten)











Gespaltener Widerstand


177 - 189, 143 - 152:


(Fort. Traum/ Besuch beim Vater) Linke, SPD, KPD unter dem Nationalsozialismus








Volksfront? Und: Wehner in Paris


189 - 209, 152 - 169:


(Ende Traum/ Besuch beim Vater) Vater berichtet von Treffen mit Wehner; Schauprozesse; Demontage von Münzenberg













































































Kafkas Schloß (Text: http://gutenberg.spiegel.de/kafka/schloss/Druckversion_schloss.htm)


209 - 223, 169 - 180:


(Warnsdorf) Vergleich von Kafkas "Das Schloß" mit Bildern von Brueghel - beide ergänzen sich gut; "Das Schloß" schildert Ohnmacht der Arbeiter gegenüber Kapital (=Schloß)





224 - 235, 180 - 189:


(Warnsdorf) Gegenüberstellung von Kafka und Neukrantz ("Barrikaden im Wedding") - beide erzählen dieselbe Geschichte und ergänzen sich deshalb; sie wählen nur unterschiedliche Mittel: Kafka schreibt komplexe Literatur und sieht keinen richtigen Ausweg aus Ohnmacht - Neukrantz beschreibt die harte Realität und weist Weg aus Hilflosigkeit; was ist das 'Wahre' in der Kunst? das, was der Klasse dient oder das Eigene?; am Ende: Schilderung der Ermordung eines Juden





Zweites Kapitel





(Spanien)





239 - 250, 193 - 201:


(In der Neuausgabe fehlt das Ende des Absatzes - es müßte auf S. 250, Zeile 6, nach 'Guardia Civil' sein.)


Ankunft in Spanien; Besuch von Gaudis "Sagrada Familla" (Barcelona) - Erzähler versteht diese Architektur nicht ist aber stark beeindruckt





250 - 262, 202 - 212:


Erste Eindrücke: Massenversammlungen, Euphorie; Zweifel an kommunistischer Propagandakunst, da diese letztlich auch auf traditionelle Herrschaftsmittel zurückgreift; Zwiespältigkeit als Leitmotiv Spaniens





263 - 273, 212 - 220:


Erzähler nimmt Arbeit bei Hodann in einem Krankenhaus auf; Enttäuschung darüber, daß er an der 'kulturellen Front' arbeiten soll, die er nun doch als 'weniger wichtig' ansieht, anstelle eines Einsatz an der politischen oder militärischen Front





273 - 283, 220 - 228:


Hodann will Verletzte/ Kranke in kulturelle/ politische Arbeit einbinden und ihrer Zeit im Sanatorium so einen Sinn geben - Anleitung zum gegenseitigen Lernen, vor allem: Austausch der Erfahrungen mit Bürgerkrieg und internen Streitereien (dieser Austausch wird aber durch Angst vor Anzeigen durch politischen Kommissar behindert); Nachrichtenagentur soll aufgebaut werden; Hodanns Aktivitäten sind dem zuständigen politischen Kommissar suspekt; Insassen versammeln sich - Debatte über 'Sozialismus vs. Anarchismus in Spanien'





283 - 303, 228 - 244:


(fort. der Versammlung) Geschichte Spaniens ab 19. Jhrd. bis heute aus Sicht eines Sozialisten (Gomez); Sozialismus vs. Anarchismus





303 - 311, 244 - 251:


(Ende der Versammlung) Kritik an Kommunisten, Dogmatismus, und Entmündigung durch KP und UdSSR





312 - 320, 252 - 259:


Feier der Oktoberrevolution; Beschreibung des Sanatoriumsalltags (Lernen)





321 - 331, 259 - 267:


Treffen mit KP-Funktionären, die ebenfalls Künstler/ Literaten sind; Hodann kritisiert Sexismus im Proletariat und Ausschaltung der 'Frauenfrage' in Spanien - wg. Kritik an Arbeitern wird Hodann von Funktionären gerügt; Debatte um Funktion der Kunst - soll sie sich Politik unterordnen oder nicht?





331 - 338, 267 - 273:


Hodann und Erzähler werden in ein anderes Krankenhaus verlegt - vorher: Anwesenheit bei Feier in Bauernfamilie, die Erzähler stark beeindruckt und an Zuhause erinnert





339 - 349, 273 - 282:


Beschreibung des neuen Krankenhauses; Treffen mit Lindbaeck, die Buch über Spanien schreiben will - wie kann man komplexe Geschichte in ein Buch pressen?; müssen Schriftsteller ihren Zweifel verschweigen, um Kampf Position der Partei nicht zu gefährden?; das 'Wahre' in der Kunst: das 'Wissenschaftliche' oder das, was der Sache dient?





349 - 357, 282 - 288:


(1938) Wieso helfen Arbeiter aus anderen Ländern Spanien nicht, wo doch hier auch für ihre Rechte gekämpft wird?; Regierungskrise, Niederlage droht; Lage in Europa spitzt sich zu





357 - 377, 288 - 305:


Entsetzen über Schauprozeß gegen Bucharin, der avantgardistische und emanzipatorische/ kritische Kunst gefördert hat; kaum Erklärungen für Schauprozesse - Macauer interpretiert diese als männlichen Machtkampf, bei dem sich Stalin durchgesetzt hat; welche Prioritäten würde Erzähler setzen: Partei oder Freunde?; 'Anschluß Österreichs'; Deformation der deutschen Sprache durch NS - Exilanten wird eigene Sprache fremd - Sprache der Revolution vs. Sprache des Todes





378 - 389, 305 - 314:


Macauer wird wg. Kritik an KP verhaftet; Erzähler plant, Erfahrungen künstlerisch festzuhalten, weiß aber nicht, wie; Lage in Europa wird immer dramatischer; Auflösung der Krankenstation; 'wir' kämpfen für alle, Feinde (Nationalisten, Nazis) kämpfen, weil sie dumm sind





389 - 396, 314 - 320:


Brief von Heilmann über Herakles: Herakles ist kein Arbeiterheld, sondern Unterdrücker und Eroberer, der Kolonialismus begründet hat; außerdem ist er ein Frauenfeind und wird von Alpträumen und Wahnvorstellungen geplagt (die "12 Arbeiten" sind Ausdruck psychischer Krankheit)





396 - 409, 320 - 330:


Demobilisierung der Internationalen Brigaden; Empörung darüber; Hilflosigkeit bei Kämpfern; Gespräch über Geschichte des Mittelmeerraumes seit Antike; griechische Zivilisation konnte nur auf den Schultern von Sklaven errichtet werden; Glaube dient nur zur Ablenkung von Herrschaft





409 - 429, 330 - 346:


Treffen mit Ayschmann in Valencia; über Picassos 'Guernica'; für Picasso sind Kunst und Politik untrennbar; Debatte über mögliche Differenz zwischen autodidaktischen Arbeitern und Studierten; über Delacroix' 'Barrikaden', Gericaults 'Floß der Medusa' und Goyas 'Erschießung der Aufständischen'





"Nach einer Weile nahm die Komposition, mit ihrer zentralen Figurenpyramide, ihren seitwärts aufragenden Gestalten, Gegenständlichkeit an. Ohne die Erscheinung noch ganz zu begreifen, sahn wir, was in Spanien geschah. Gehämmert zu einer Sprache von wenigen Zeichen, enthielt das Bild Zerschmettrung und Erneurung, Verzweiflung und Hoffnung."


http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Pablo Picasso: Guernica, 1937 (Öl / Lw., 349 x 776), Madrid, Prado)











"In ihrer fleischigen Fülle, die Faust um die scharf gezeichnete Schusswaffe geballt, den schweren Schenkel vorgestemmt, zeigte sie das Stadium an, in dem die Idee zur materiellen Gewalt wird. In der Dreieinigkeit des Proletariats schlossen sich ihr Arbeiter, Intellektueller und Jugendlicher an.“ http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Eugène Delacroix: Die Freiheit auf den Barrikaden (Die Freiheit führt das Volk an), 1830 (Öl / Lw., 259 x 325), Paris, Louvre)











"Géricaults Bild jedoch war ein gefährlicher Angriff gewesen auf die etablierte Gesellschaft. Mit seinem gewaltigen Format schon, sieben zu fünf Metern, drohte es, alle übrigen Werke im Salon zu erschlagen, unerträglich aber war den Honoriatoren das Thema, das die Korruption der Beamtenschaft, den Zynismus, die Selbstsucht der Regierung entblösste. ... Aus der vereinzelten Katastrophe war das Sinnbild eines Lebenszustands geworden. Voller Verachtung den Angepassten den Rücken zukehrend, stellten die auf dem Floss Treibenden Versprengte dar einer ausgelieferten Generation, die von ihrer Jugend her noch den Sturz der Bastille kannte. Sie lehnten und hingen aneinander, alles Widerstreitende, das sie auf dem Schiff zusammengeführt haben mochte, war vergangen, vergessen war das Ringen, der Hunger, der Durst, das Sterben auf hoher See, zwischen ihnen war eine Einheit entstanden, gestützt von der Hand eines jeden, gemeinsam würden sie jetzt untergehn oder gemeinsam überleben, und dass der Winkende, der Stärkste von ihnen, ein Afrikaner war, vielleicht zum Verkauf als Sklave auf die Medusa verladen, liess den Gedanken aufkommen an die Befreiung aller Unterdrückten." http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Théodore Géricault: Das Floss der Medusa, 1818/19 (Öl / Lw., 491 x 716), Paris, Louvre)





"Vermutlich gab es neben den noch zuckenden, blutüberströmten Leibern nicht den geringsten Gedanken an Zorn, Stolz und Sieg, nur an Würgen, Frieren und unsägliche Angst, und von einer Zukunft war keine Spur vorhanden, beim Krachen der Schüsse war alles längst in furchtbarer Unwirklichkeit vergangen. Was sollten wir anfangen mit diesen Zeichen der Einmaligkeit, was half uns das vollendet komponierte Massaker, wenn alles um uns ungelöst blieb." http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Francisco Goya y Lucientes: Die Erschiessung der Aufständischen am 3. Mai 1808 in Madrid, 1814 (Öl / Lw., 266 x 345) Madrid, Prado)





429 - 447, 346 - 361:


Wie kann Künstler etwas anderen vermitteln?; subjektive Assoziation vs. objektive


Darstellung; Einordnung der zentralen Werke in Leben von Delacroix, Géricault, Goya und Picasso; wie wird Arbeit in Kunst dargestellt? Bsp.: Menzels 'Eisenwalzwerk' (ist affirmativ) Koehlers 'Der Streik' (ist angemessen rebellisch) und Munchs 'Arbeiter auf dem Weg'





"Bisher hatte er [der Opportunist Delacroix] seine ausschweifenden Phantasien in Höllenfahrten und Gemetzel versetzt, das grausame Niederschlagen des griechischen Freiheitskampfs war ihm noch nah, nun versuchte er, diesem Julitag, in dessen Toben er geraten war, Gestalt zu geben." http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Eugène Delacroix: Die Dantebarke (Dante und Vergil in der Hölle), 1822 (Öl / Lw., 189 x 241), Paris, Louvre)





"Es handelte sich nicht um die Arbeit, so wie mein Vater von ihr sprach, um die Arbeit als Vorgang der Selbstverwirklichung, sondern um Arbeit geleistet zu niedrigstem Preis und zu höchstem Profit des Arbeitkäufers. Da nur die Arbeitenden zu sehn waren, mit ihrem ganzen Dasein den Tätigkeiten hingegeben, wurde der Eindruck erweckt, dass sie das Werk beherrschten (...), sie existierten aber einzig in ihrer Bindung an die Maschinen und Geräte, die das Eigentum andrer sind." http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Adolph von Menzel: Das Eisenwalzwerk, 1875 (Öl / Lw.,153 x 253), Berlin, Alte Nationalgalerie)




















"Der Maler war keiner Utopie verfallen, er stand eindeutig auf der Seite der Arbeitenden, er kannte deren Lebensbedingungen, er hatte seine Gestalten studiert, so wie auch Menzel sie studiert hatte, doch im Gegensatz zu dem preussischen Hofmaler hatte er die Arbeiter, in ihrer schweren Körperlichkeit, nicht im Bann der Warenerzeugung, sondern in ihrem Selbstbewusstsein gezeigt." http://www.kat.ch/bm/pw/asthetik.html#Peter


(Robert Koehler: Der Streik, 1886 (Öl / Lw., 181,5 x 275,6), Berlin, Deutsches Historisches Museum)




















Zweiter Band


Erstes Kapitel





453 - 461, 7 - 13:


(Paris) über Geschichte des Schiffsbuchs der Medusa und Leben und Herangehensweise von Gericault





461 - 471, 13 - 21:


(Paris) fort. der Erläuterungen zum Medusa-Bild und seiner Geschichte und Entstehung; Spaziergang durch Paris; Pariser Architektur; Vergleich der Architektur von Louvre und (Alter) Nationalgalerie (Berlin)





471 - 486, 21 - 33:


(Paris) sieht Medusa-Bild im Louvre; über Gericault (in sich gebrochene Persönlichkeit - Analogie zu gegenwärtiger politischer Lage); hinter dem NS steht Industrie/ Kapital - wieso gibt es dann aber keinen proletarischen Widerstand gegen NS?; Treffen mit Katz (Komintern-Gesandter) - Interesse an Géricault verbindet beide; Vergleich von Medusa-bild mit Arche-Bild von Poussin





486 - 499, 33 - 44:


(Paris) Europa bereitet sich auf Weltkrieg vor; Spaziergang mit Katz durch Montmartre - Gespräch über Geschichte des Viertels; Louvre-Besuch: sieht Triptychon über Hl. Georg von Martorelli und ist stärker beeindruckt als vom Medusa-Bild; Bedrohung der Tschechoslowakei - Europa hilft nicht





500 - 512, 44 - 54:


(Paris) der 'Fall Münzenberg'; interne Konflikte in KP-Führung; Münzenbergs Jugend





512 - 527, 54 - 65:


(Paris) Erzähler und Hodann treffen Münzenberg: erzählt sein Leben und seine Vorstellungen; kulturelle und politische Revolution gehören zusammen, nur ignorieren sich beide Seiten, obwohl sie in Zürcher Spiegelgasse Tür an Tür leben





527 - 542, 65 - 77: (Paris) über Bücher von Sue, die Marx/Engels verachten, Erzähler aber gut heißt; Polarisation in Arbeiterbewegung/ KP läuft analog zum Konflikt Katz - Münzenberg; über Meryons Gemälde des Hauses von Marat; KP will Zerfall der Bewegung durch Dogmatismus verhindern; Arbeiter unterstellen sich der Gewaltherrschaft, weil sie vom Geld verblendet sind





542 - 552, 77 - 85:


(Stockholm) über das Leben von Bischoff (geflüchtete Kommunistin, die in Schweden entarnt wurde und jetzt nach Deutschland abgeschoben werden soll) - schwedische Polizei hat Kontakte zu Gestapo; Beschreibung Stockholms





553 - 565, 86 - 95:


(Stockholm) Schweden will nicht Zufluchtsort für europäische Flüchtlinge werden - läßt nur 'erwünschte' herien, nicht aber geflohene Kommunisten oder Juden; Erzähler erhält Arbeit in Separator-Werken, darf sich nicht politisch betätigen und muß 'unauffällig' leben; Abschiebung zweier jüdischer Familien





565 - 570, 95 - 99:


(Stockholm) Selin (Arbeitskollege) vermittelt Kontakt zu Rogeby (den Erzähler aus Spanien kennt); Rogeby erzählt sein Leben - er ist auch stark an Kunst interessiert





570 - 577, 100 - 105:


(Stockholm) Erzähler, Selin und Rogeby debattieren über Verhalten von Exil-SPD und -KPD; unter schwedischen Arbeitern und Bauern herrscht großer Antiintellektualismus, der von Herrschenden provoziert ist (Wissen wird mit Herrschaft und Gewalt gleichgesetzt); dieses Denken muß bekämpft werden





578 - 586, 105 - 112:


(Stockholm) Beschreibung der Seperator-Werke; Hilflosigkeit gegenüber Niederlagen in Europa; schwedische Arbeiter wollen Politik der kleinen Schritte - deutsche denken radikaler (was aber zu Unglück geführt hat); Bischoff soll begnadigt werden





586 - 595, 112 - 119:


(1939)(Stockholm) Überfall auf Prag - Erzähler will Eltern aus Tschechoslowakei retten, kann sie aber nicht ausfindig machen; europäische Regierungen ignorieren Deutschland; wieso regt sich kein Widerstand - Menschen können Dimensionen des NS nicht begreifen/ denken





596 - 602, 119 - 124:


(Stockholm) Géricaults Medusa-Studien (Enthauptete); Gericaults Drang zum Tod kommt durch seine Drang zur Wahrheit; Pariser Stiche von Meryon (sind Kontrapunkt zur Pariser Zivilisation)





602 - 610, 124 - 131:


(Stockholm) Treffen mit Hodann; Attacken gegen Münzenberg werden massiver, sein Leben wird verfälscht; Münzenberg glaubt nicht an Aufstand der proletarischen Massen gegen NS - es muß Gegenpropaganda-Apparat errichtet werden, der es mit Goebbels aufnehmen kann; Münzenbergs Ermordung droht





610 - 619, 131 - 138:


(Stockholm) trifft Tochter von Karl von Ossietzky - Rosalinde; sie berichtet von ihrem Leben; Anfang von Liebesbeziehung mit ihr?





620 - 627, 138 - 144:


(Stockholm) europäische Regierungen wollen antifaschistische Allianz aufbauen; Maler und Landstreicher Tombrock vermittelt konspiratives Treffen mit Brecht; Rosalinde und Bischoff werden von Tombrock als Verkäuferinnen seiner Bilder eingespannt - und bei Mißerfolg mißhandelt








19.4.04 05:33, kommentieren

Übersetzung "My Nose" von Raymond Féderman


MEINE NASE


Es gibt gewisse Momente im Leben, die mit schönen Euphemismen wie "self-destructive" nur unzulänglich beschrieben sind.


Einige werden jetzt vielleicht mitleiden bei der Erwähnung von Pickelausdrückorgien, Sonnenbrandhautabprokelexzessen, Nasenhöhlentiefenforschungsexpeditionen – ok, ich denke, es reicht.


Eine vergleichsweise harmlose Variante – aber vielleicht gefährlichere wegen der Langzeitwirkung – ist die "Eigentlich-find-ich-mich-ja-ganz-ok-wenn-nicht-das-Eine-wäre"-Neurose.


Nach dem erprobten Erfolgsrezept: "Besser gut geklaut als schlecht erfunden" habe ich zur Vertiefung des Ganzen einen Text von Raymond Féderman übersetzt.


MY NOSE (von Raymond Féderman/ http://www.federman.com)MEINE NASE (Rohübersetzung von Ari Gosch/ http://www.20six.de/AriGosch)Ah! did my nose made me suffer since that sublime and mysterious moment when Ah! machte meine Nase, die mich hat leiden lassen seit diesem winzigen


it was designed in my mother's womb by her respiration!mysteriösen Moment, als sie in ihre heutige Form gebracht wurde, im Bauch meiner Mutter, durch ihren Atem!


And did my nose got assaulted and insulted with direct and indirect blows. Und sie wurde attackiert und beleidigt durch direkte und indirekte Stöße.


People often remark that my nose is crooked. That it leans to one side. Leute behaupten oft, meine Nase sei krumm. Sie sei windschief.


When I look at myself in the mirror, I see it as straight. Okay, I admit that Für mich, wenn ich in den Spiegel sehe, ist sie gerade. Okay, ich gebe zu,


I have a big nose, but that's unavoidable. It's historical. Even my ich habe eine große Nase, aber das ist nicht zu ändern. Sie ist historisch. Dagegen


mother's love couldn't do anything about that. It was pre-determined by centuries konnte selbst die Liebe meiner Mutter nicht ankommen. Sie ist vererbt über


and centuries of insults and humiliations that my ancestors had to endure Jahrhunderte und Aberjahrhunderte der Beleidigungen und Demütigungen,


because of their noses. A Jewish nose is like a little tragedy. Though die meine Vorfahren wegen ihrer Nasen erleiden mußten. Eine jüdische Nase ist


personally I think it's a comitragedy.wie eine kleine Tragödie. Aber ich persönlich finde, es ist eine Komitragödie.


It's possible, however, that my nose is big and crooked in order to protectWie auch immer, es ist schon möglich, daß meine Nase groß & krumm ist - um


the rest of my body. My nose suffers for the rest of me. It's my nose who den Rest meines Körpers zu beschützen. Meine Nase leidet für mich. It’s my nose


takes it in the nose. But my nose doesn't really care that people insult it by who takes it in the nose. Aber meiner Nase macht das nicht wirklich was aus,


calling it all kinds of derogatory names like schnaze or snoze or nase or daß Leute sie beleidigen, indem sie sie mit allen möglichen abfälligen Namen


snozzola or pif or blair or Piment or Tarin or Tarbouif or Bourrin. belegen wie Zinken oder Schwanz oder Schnaze oder Rüssel oder Snozzola oder


Blaír oder Paprikaschote oder Tarin oder Tarbouif oder Dildo oder Tail.Yes, my nose has been insulted in many languages.Ja, meine Nase ist in vielen Sprachen beleidigt worden.


My nose is strong, it can take it. My nose is courageous and outrageous. I Meine Nase ist stark, sie kann das aushalten. Meine Nase ist couragiert und


think of it as a topological monument to the memory of those who were skandalisiert. Ich denke, sie ist ein topologisches Monument der Erinnerung an


exterminated because of the shape of their noses.die, die wegen der Form ihrer Nasen ausgelöscht worden sind – exterminated.


I also think of my nose as being masculine. After all, in French le nez isAußerdem denke ich, daß meine Nase männlich ist. Schließlich ist im


masculine. And since my nose first appeared in the world in France, I've Französischen le nez männlich. Und seit meine Nase in Frankreich das Licht


always considered it to be masculine. And I've often been told that it is sexy. der Welt erblickt hat, habe ich immer wieder gemerkt, daß sie männlich ist.


Und mir wurde oft gesagt, daß sie sexy ist.Mostly women say that. Men usually mock my nose because it is big and Meistens sagen das Frauen. Männer mokieren sich normalerweise über meine


crooked.Nase, weil sie groß und krumm ist.


One day when I was still in grade school, we were studying human anatomy, and Eines Tages, als ich noch in der Grundschule war – wir lernten menschliche


the lady teacher said to the class while pointing to me, Raymond a un piment Anatomie – sagte die Lehrerin zur Klasse, auf mich zeigend: Raymond a un


rouge. The teacher was trying to explain the different colors of the piment rouge. Sie versuchte, die unterschiedlichen Farbpigmente der


pigmentation of human flesh.menschlichen Haut zu erklären.


She took me as an example of someone whose pigmentation is red, notSie nahm mich als Beispiel für jemand mit roten Hautpigmenten, wobei sie,


realizing, I suppose, or perhaps doing it deliberately, that in French slang, piment glaub ich, nicht bemerkt hat - oder vielleicht ist es ihr unbewußt rausgerutscht -


means nose. All the boys in the class burst into laughter. It was an all daß im Slang piment Nase bedeutet. Alle Jungs in der Klasse brachen in


boy's school. And they started chanting, Raymond a le piment rouge! Raymond a leschallendes Gelächter aus. Es war eine reine Jungensschule. Und sie begannen


piment rouge! I wanted to crawl under my desk and disappear that day. zu singen: Raymond a le piment rouge, Raymond hat ne rote Nase, Raymond a le piment rouge, Raymond hat ne rote Nase! An diesem Tag wäre ich am liebsten unters Pult gekrabbelt und spurlos verschwunden.


After all, it's not my fault is my nose is always a bit reddish. Not to say Letzten Endes ist es nicht meine Schuld, daß meine Nase immer ein bißchen


that I am ashamed of it. That's its natural color. rötlich ist. Schon gar nicht ist mir das peinlich. Das ist ihre natürliche Farbe.


Personally, I prefer red noses to white noses. Red noses have moreIch persönlich mag rote Nasen lieber als weiße Nasen. Rote Nasen haben mehr


character. They look stronger, more virile, and more real. White noses seem fake Charakter. Sie sehen kräftiger aus, lebendiger, und wirklicher. Weiße Nasen


and shrunken. They don't look natural. They look like they have been wirken falsch und irgendwie eingelaufen. Sie sehen einfach nicht natürlich aus.


surgically manipulated.Sie sehen aus wie nach einer Schönheitsoperation – chirurgisch manipuliert.


One must be proud of one's nose. One must take care of it. Personally, I Man sollte zu seiner Nase stehen. Man muß auf sie aufpassen. Ich persönlich


often massage my nose. I make it breathe deeply. I twist it gently with two massiere des öfteren meine Nase. Ich lasse sie tief atmen. Ich drehe sie vorsichtig


fingers to make it more flexible. I examine it carefully in the mirror. I zwischen zwei Fingern, um sie flexibler zu machen. Ich überprüfe sie behutsam


cut the hair that grows inside my nostrils, preferably when non one is im Spiegel. Ich schneide die Haare, die in meinen Nasenlöchern wachsen – vor


watching, when it tickles. I put cream on it so it doesn't get sunburned. I push allem natürlich, wenn niemand zuguckt – wenn sie kitzeln. Ich mach Sonnencreme drauf, damit sie keinen Sonnenbrand bekommt. Ich schiebe sie ein


it to the side a little when I shave so that it's nice and smooth there, at bißchen zur Seite, wenn ich mich rasiere, damit es schön und weich da ist, an den


the corners of my nose. Then I push it the other side of my face to shave Ecken meiner Nase. Dann schiebe ich sie zur anderen Gesichtshälfte, um dort zu


there. I stick my finger inside to take out the bad stuff stuck in it. Je le rasieren. Ich stecke meinen Finger rein, um das ganze Dreckszeug rauszuholen,


décrotte, we say in French, when it needs it. I don't know how to say that indas drinsteckt. Je le décrotte, heißt es auf Französisch, wenn’s nötig ist. Ich weiß English? Décrotter.nicht, wie das auf Deutsch heißt. Décrotter.


Sometimes I put eye-glasses on my nose. Not that it needs it. But this wayManchmal setze ich eine Brille auf meine Nase. Nicht, daß sie nötig wäre. Aber


it feels useful. It helps me see better.so fühlt sie sich nützlich. Sie hilft mir, besser zu sehen.


If we didn't have noses, the eye-glass manufacturers would all go broke.Wenn wir keine Nasen hätten, würden alle Brillenproduzenten kaputt gehen.


We would have to find another way to sustain our glasses in front of our eyes. Wir müßten einen anderen Weg finden, die Gläser vor unseren Augen zu


We should be grateful that our nose has been placed, by divine power or some befestigen. Wir sollten dankbar dafür sein, daß unsere Nasen in unseren


other power, on our faces where it is.Gesichtern genau da plaziert wurden, durch göttliche Kraft oder irgendeine andere Kraft, wo sie sind.


When people ask me why my nose is crooked, I tell them all kinds of stories. Wenn Leute mich fragen, warum meine Nase krumm ist, erzähle ich ihnen alle


I tell the misadventures my nose endured in order to become what it is möglichen Stories. Ich erzähle von den Mißgeschicken, die meine Nase erleiden


today.mußte, um das zu werden, was sie heute ist.


I tell them that my nose was deviated when I was boxer. In fact, about the Ich erzähle ihnen, daß meine Nase schief wurde, als ich Boxer war. Tatsächlich


same time as the Marcel Cerdan was middle-weight champion of the world. I war das ungefähr in der Zeit, als Marcel Cerdan Mittelgewichts-Weltmeister


think it was 1948. I even met him. Yes, in Detroit when he came to fight Jack war. Ich denke, das war 1948. Ich hab ihn sogar mal getroffen. Ja, in Detroit, als


La Mota. I'm not going to go into the long story of how I happen to be in er zum Kampf gegen Jake LaMotta kam. Ich werde jetzt nicht mit der langen


Detroit when Cerdan fought La Mota. That day Cerdan lost the fight, even though Geschichte langweilen, wie es dazu kam, daß ich in Detroit war, als Cerdan


gegen LaMotta kämpfte. An diesem Tag hat Cerdan den Fight verloren, obwohlhe was out-boxing La Mota, and had the fight won for sure, when in the eighth er LaMotta verprügelt und den Kampf schon sicher gewonnen hatte, als in der


round La Mota's head hit Cerdan's nose so hard as they were exchanging achten Runde beim Austausch von Schlägen und Kopfnüssen LaMottas


punches and head butts, that Cerdan's nose was broken, and the fight had to be Schädel dermaßen hart auf Cerdans Nase prallte, daß Cerdans Nase gebrochen


stopped, and poor Marcel was declared the loser by TKO. It was unfair. I told war, und der Kampf wurde abgebrochen, und der arme Marcel wurde


zum Verlierer erklärt - durch technischen KO. Das war unfair. Ich hab ihm dashim that after the fight when we were introduced. I won't go into the long gesagt nach dem Kampf, als wir uns vorgestellt wurden. Ich werde jetzt nicht


story of how I happen to not only be in Detroit at that time, and how I managed mit der langen Geschichte anfangen, wie das sein konnte, daß ich nicht nur in


to go to the fight. Even though in 1948 I must have been broke. What is Detroit war zu dieser Zeit und wie ich’s geschafft habe, zu diesem Kampf zu gehen. Obwohl ... 1948 muß ich mich wohl aufgespalten haben. Was traurig ist,


sad is that the following year, what I'm saying here is true, Cerdan was flying ist, daß im folgenden Jahr, was ich jetzt sage ist wahr, Cerdan in die Staaten


back to the States for a rematch with La Mota, and this time for sure he wouldzurückgekommen ist zum Rückkampf mit LaMotta, und dieses Mal hätte er


demolish him, so pissed he was to have been declared TKO because of his nose. ihn sicher vernichtet, so angepißt, wie er war, wegen seiner Nase technisch KO


gegangen zu sein.But sadly, the plane flying to America with Cerdan and his entourageAber traurigerweise stürzte das Flugzeug nach Amerika mit Cerdan und seinem


crashed into the Ocean. The rematch was canceled of course. Some other contenderTroß in den Ozean. Der Rückkampf wurde natürlich gecancelt. Irgendein


fought La Mota and lost. But I understand that in memory of Marcel Cerdananderer Herausforderer hat gegen LaMotta gekämpft und verloren. Aber ich


before the fights began, a movie star sang La Marseillaise in French. People habe auch gehört, daß, zur Erinnerung an Marcel Cerdan, bevor der Kampf


begonnen hat, ein Filmstar auf Französisch die Marseillaise gesungen hat. Die had tears in their eyes. The fact of this story can be verified in archives Leute hatten Tränen in den Augen. Daß diese Geschichte wahr ist, kann in


of American and French newspapers.amerikanischen und französischen Zeitungsarchiven nachgeprüft werden.


http://www.boxen.com/themen/boxsport/fame/cerdan.php


 


I don't' know why I told this story about Marcel Cerdan in the middle of what Ich weiß nicht, warum ich diese Geschichte über Marcel Cerdan erzählt habe


I was telling you about my nose. Probably, by some kind of free associationmittendrin in dem, was ich über meine Nase erzählt habe. Vielleicht – durch eine


the story of my now connected with the broken nose of Marcel Cerdan. But it'sArt freie Assoziation – hängt die Geschichte meiner Nase zusammen mit der der


gebrochenen Nase des Marcel Cerdan. Aber es ist nicht Marcel Cerdan gewesen, not Marcel Cerdan who punched me in the nose and made it deviate to oneder mir auf die Nase gehauen und sie nach einer Seite verbogen hat. Cerdan


side. Cerdan and I never boxed together. It was some other guy. Not a world und ich haben nie gegeneinander geboxt. Das war irgendein anderer Typ. Kein


champion. Just some other guy. Probably lightweight, since in those days I Weltmeister. Einfach ein anderer Typ. Vielleicht ein Leichtgewichtler – weil zu


boxed light-weight.dieser Zeit habe ich im Leichtgewicht geboxt.


The other story I tell is about what happened when I was in the paratroopers, Die andere Geschichte, die ich erzähle handelt davon, was passiert ist, als ich


and one time I landed on my face rather than on my ass. Squarely on my nose.bei den Fallschirmjägern war, und einmal bin ich auf meinem Gesicht gelandet


Yes, it's known that I used to jump out of airplanes when I was with the statt auf meinem Arsch. Genauer genau auf meiner Nase. Es ist ja bekannt, daß


82nd Airborne Division. See Take It or Leave It, for details of that accident. ich aus Flugzeugen gehüpft bin während meiner Zeit bei der 82sten Luftlandedivision. Details über dieses Unglück findet Ihr in "Take it or leave it".


http://www.oeko-net.de/kommune/kommune9-98/kfederma.htm


http://www.schreibheft.de/docs/rezensionen/federman.html


Wow, was my nose bleeding that day when I landed on it. I don't think it Mann, hat meine Nase geblutet an jenem Tag, als ich auf ihr gelandet bin. Ich


was broken, but it certainly took a mean blow.denke nicht, daß sie gebrochen war, aber ne fiese Platzwunde wars schon.


A doctor once asked me during a medical visit if my crooked nose caused me Ein Arzt hat mich mal während einer Untersuchung gefragt, ob ich wegen


difficulty to breathe. I told him not at all. On the contrary, it helps me meiner krummen Nase Schwierigkeiten beim Atmen hätte. Ich hab ihm gesagt:


breathe faster in certain situations. And I explained that perhaps the reason Kein bißchen. Im Gegenteil, in bestimmten Situationen hilft sie mir, schneller zu


atmen. Und ich hab ihm erklärt, daß meine Nase sich vielleicht deshalb nach my nose leans to one side of my face is because I do a lot of swimming.einer Seite meines Gesichts neigt, weil ich viel schwimme.


Competitive swimming. I train everyday. I swim five miles a day to prepare for theWettkampfschwimmen. Ich trainiere jeden Tag. Ich schwimme zehn Kilometer


Olympics. I don't remember which Olympic year it was.am Tag, um mich für die Olympischen Spiele vorzubereiten. Ich hab keine


Ahnung, welches olympische Jahr das war.


I went on explaining to the doctor, that I was a specialist of theAußerdem hab ich dem Doktor erklärt, ich wäre ein Rückenspezialist, aber


backstroke, but I also raced in the free style, the Australian crawl events. The 200ich würde auch im Freistil starten, bei den australischen Meisterschaften. 200


and the 400. And, as you know, when you swim the crawl you breathe to the und 400 Meter. Und – wie Sie wissen – wenn Sie kraulen, atmen Sie zur Seite.


side. But you must not lift your head out of the water too much, otherwise it Aber Sie dürfen Ihren Kopf nicht zu weit aus dem Wasser halten, sonst würden


slows you down. So each time you turn your head sideways you quickly inhale Sie langsamer werden. Folglich jedes Mal, wenn Sie Ihren Kopf seitwärts


air with your nose, which you then excel with your mouth in the water, as your drehen, inhalieren Sie mit Ihrer Nase schnell etwas Luft, die Sie dann durch den


feet and arms beat the water furiously. Me, I always breathe on the left Mund im Wasser wieder ausstoßen, während Arme und Beine furios durchs


when I swim the crawl, that's probably why my nose leans a little toward that Wasser peitschen. Ich persönlich atme immer links, wenn ich kraule; vielleicht,


side of my face.weil sich meine Nase ein bißchen in Richtung dieser Seite meines Gesichts neigt.


I don't know if the doctor understood what I was trying to tell him. MaybeIch weiß nicht, ob der Arzt verstanden hat, was ich versucht habe ihm zu sagen.


he didn't know much about natation. But in any case, I passed the medical.


Vielleicht hatte er nicht soviel Ahnung vom Schwimmen. Aber jedenfalls hatte examination. ich die Untersuchung überstanden.


I don't remember why I had to take a medical examination, but I found thatIch erinnere mich nicht, warum ich diese Untersuchung hatte über mich ergehen


explanation for my crooked nose so convincing that since then I have often given lassen müssen, aber ich fand diese Erklärung für die Schieflage meiner Nase so überzeugend, daß ich sie seitdem schon oft gebrauchen konnte für die, die


it to those who wanted to know why my nose is crooked.unbedingt wissen wollten, warum meine Nase krumm ist.


But the best story about how my nose was deviated is the story of my older Aber die beste Geschichte darüber, wie meine Nase verbogen wurde, ist die Story


sister Sarah overturned the carriage in which I was sleeping like an angel. meiner älteren Schwester Sarah, wie sie meinen Kinderwagen umgekippt hat, in dem ich schlief wie ein Engel.


I was three months old when that happened. My mother found me lying on the ground Ich war 3 Monate alt, als das passierte. Meine Mutter fand mich auf dem Boden


in our courtyard on my stomach, my face and nose pressed hard against the cement.unseres Hofes auf dem Bauch liegend, Gesicht und Nase übelst auf den Zement


My mother often told that story when my sister Sarah and I had a fight.gepreßt. Meine Mutter hat diese Geschichte oft erzählt, wenn meine Schwester


Sarah und ich uns stritten. My mother would say that Sarah did that to me because she wanted to be an only Meine Mutter sagte immer, daß Sarah das mit mir gemacht hätte, weil sie immer


child.ein Einzelkind sein wollte.


This is how the story goes. It was a beautiful summer day. Nice and warm.Also, die Geschichte war folgende. Es war ein schöner Sommertag. Freundlich


My mother had brought my carriage outside into the yard in the front of the und warm. Meine Mutter hatte meinen Kinderwagen nach draußen in den Hof


house so that I could be in the sun, and she sat in the shade of a tree, a vor dem Haus gebracht, damit ich ein bißchen Sonne abbekam, und sie saß im


little further away from me. She was knitting a woolen cap-comforter for me toSchatten eines Baumes, ein kleines Stück von mir entfernt. Sie strickte einen


wear next winter to protect my head and especially my nose. My mother always wollenen Overall für mich, den ich im nächsten Winter tragen sollte, um meinen


Kopf und besonders meine Nase zu schützen. Meine Mutter hat immer aufprotected my nose. She knew she was responsible for what it was. meine Nase aufgepaßt. Sie wußte, daß sie verantwortlich dafür war, wie sie war.


So that day, concentrating on her knitting, she did not notice how my sister Und so hat sie an diesem Tag, aufs Stricken konzentriert, nicht bemerkt, wie


Sarah, who was three years old then, tumbled over the carriage, and that I was meine Schwester Sarah, die damals drei Jahre alt war, über den Kinderwagen


underneath it, flat on my stomach, my head pressed against the ground. I gestolpert war, und daß ich darunter lag, platt auf meinem Bauch, meinen Kopf


don't know how long I stayed like that before my mother lifted her head from her auf den Boden gepreßt. Ich weiß nicht, wie lange ich so dagelegen habe, bis


knitting and notice the carriage. I could have died suffocated. I stayed like meine Mutter von ihrem Strickzeug hochgesehen und vom Kinderwagen Notiz genommen hat. Ich hätte ersticken können. Ich lag einige Zeit so da, scheinbar


for some time, still asleep it seems, and that's how my nose became crooked. schlafend, und so wurde meine Nase verbogen. Der Druck des Bodens auf meine


The pressure of the ground against my still very tender nose at such a young - noch immer – empfindliche Nase in so früher Kindheit hat die Krümmung


age caused the deviation.hervorgerufen.


Of course, even if I don't see that my nose is crooked when I look in the Obwohl ich natürlich nicht sehe, daß meine Nase krumm ist, wenn ich in den


mirror, I am forced to believe what people say about it. People always tell the Spiegel sehe, bin ich doch genötigt zu glauben, was die Leute über sie sagen. Die


truth when something is ugly, and usually lie when they say something is Leute sagen immer die Wahrheit, wenn etwas häßlich ist und lügen


beautiful.nomalerweise, wenn sie sagen, etwas sei schön.


But me, I know the real reason why my nose is the way it is. I have never Aber ich, ich weiß den wahren Grund, warum meine Nase so ist wie sie ist. Ich


told anyone. It is such a dumb reason, I am a little ashamed to reveal it. hab das nie jemand erzählt. Es ist ein so bescheuerter Grund, daß es mir ein bißchen peinlich ist, damit rauszurücken.


Usually I say that I don't really know to which side of my face my noseNormalerweise sage ich, daß ich nicht wirklich weiß, in Richtung welcher


deviates since when I look at it in the mirror I do not see the deviation. That's Gesichtshälfte meine Nase abweicht und daß ich, seit ich sie im Spiegel betrachte,


why, when someone takes my picture, I always say, make sure you get my good keine Abweichung sehe. Deswegen sage ich immer, wenn jemand ein Foto von


side. I assume that the good side is the side that makes my nose look mir macht, sieh zu, daß Du meine Schokoladenseite erwischst. Ich vermute,


straight.daß die Schokoladenseite die Seite ist, die meine Nase gerade aussehen läßt.


Once, I even said that to the camera man when I was being interviewed live on Ich hab das einmal zu einem Kameramann gesagt, als ich live im Fernsehen


television. It was in Africa. In Kenya. A beautiful young African lady interviewt worden bin. Das war in Afrika. In Kenia. Eine schöne junge


journalist was doing the interview. And while she was making her introductionafrikanische Journalistin führte das Interview. Und während ihrer


before asking me questions, I turned to the camera man and said, patting my Anmoderation – bevor sie mir Fragen stellte – hab ich mich zum Kameramann


nose with my hand, make sure you get my good side.gedreht und, meine Nase tätschelnd, gesagt: Sehen Sie zu, daß Sie meine


Schokoladenseite erwischen.The people of Kenya thought it was very funny. And I understand that even Die Leute in Kenia fanden das sehr lustig. Und ich weiß, daß sie noch heute


today, they are still talking about what the American writer told the camera darüber reden, was dieser amerikanische Autor zum Kameramann gesagt hat,


man, especially now that I˜ve been translated into Swahili.vor allem jetzt, wo ich in Suaheli übersetzt worden bin.


But I was going to reveal the real reason why my nose is crooked. Ok, I'll Aber ich wollte ja mit dem wahren Grund rausrücken, warum meine Nase


say it, even though it will undoubtedly depress me, and put my nose in a bad krumm ist. Ok, ich werde es sagen, auch wenn es mich ohne Zweifel depressiv


mood. It doesn't like it when I tell this story. My nose is very sensitive. und meiner Nase schlechte Laune machen wird. Sie haßt es, wenn ich diese


Geschichte erzähle. Meine Nase ist sehr empfindlich. It's normal. Noses are naturally sensitive. And mine is hyper-sensitive Das ist normal. Nasen sind von Natur aus empfindlich. Und meine Nase ist


because it is bigger than just an ordinary nose. The run of the mill nose. Its hyper-empfindlich, weil sie größer ist als eine gewöhnliche Nase. (...) Ihr Ausmaß


dimension and its shape make my nose unique. I would even say that it is a und ihre Form machen meine Nase zu einem Unikat. Ich würde sagen, sie ist


noble nose. An aristocratic nose. It may not be a perfect Roman nose, but eine noble Nase. Eine aristokratische Nase. Sie mag keine perfekte romanische


it has its own style. And the fact that it is crooked makes it even more Nase sein, aber sie hat ihren eigenen Stil. Und die Tatsache, daß sie krumm ist,


unique and original.nacht sie noch mehr zum Unikat und Original.


Ok, enough procrastination, I now will tell why my nose leans to one side.Ok, genug herumgezaudert, ich werde jetzt erzählen, warum meine Nase nach


It's because when I was a boy my nose was always running, and I was constantly einer Seite hin schief ist. Das ist so, weil, als ich ein Junge war, meine Nase


sniffling, even during the summer. My nose was naturally humid.permanent am Laufen war, und ich war die ganze Zeit am Hochziehen, sogar während des Sommers. Meine Nase war ein natürliches Feuchtgebiet.


It was not my fault if my nose had a tendency to run. I could not control Es war nicht mein Fehler, daß meine Nase zum Triefen neigte. Ich konnte sie


it. And what made it worse, is that I never had a handkerchief to blow my nose. nicht kontrollieren. Und was es noch schlimmer machte, war, daß ich nie ein


So I would wipe my runny nose with my sleeve. Maybe the reason I had to Taschentuch hatte, um meine Nase zu putzen. Ich mußte meine Triefnase mit


meinem Ärmel abwischen. Der Grund, warum ich meine Nase mit meinem wipe my nose with my sleeve when I was a boy is because we were so poor, we Ärmel abwischen mußte, war vielleicht, daß, als ich ein Junge war, wir so arm


couldn't afford to buy handkerchiefs. So the other boys in school, who had waren, daß wir es uns nicht leisten konnten, Taschentücher zu kaufen. Natürlich


handkerchiefs, always made fun of me because I used the sleeve of my shirt or of myhaben die anderen Jungs in der Schule, die Taschentücher hatten, sich immer über mich lustig gemacht, weil ich den Ärmel meines Hemdes oder meines coat as a tire-jus. That's what we called a handkerchief in school. Un Mantels als tire-jus benutzte. Ja, so nannten wir in der Schule ein Taschentuch.


tire-jus. Roughly translated, a juice-puller.Un tire-jus. Grob übersetzt ein Saftzieher.



You cannot believe how poor my parents were. We were so poor we couldn't Man kann nicht glauben, wie arm meine Eltern waren. Wir waren so arm, daß


even afford to buy toilet paper. So when we had to go, we wiped ourselves with wir uns nicht mal leisten konnten, Klopapier zu kaufen. Wenn wir also aufs Klo


pieces of newspaper.mußten, mußten wir uns den Arsch mit Zeitungspapierfetzen abwischen.


Okay, you're going to tell me that this had nothing to do with my nose.Ok, ihr werdet mir jetzt sicher gleich sagen, daß das nichts mit meiner Nase zu tun hat.


Well, let me tell you that in fact it's in the toilet that my nose smells Gut, dann laßt mich euch verraten, daß auf dem Klo meine Nase tatsächlich


better than an ordinary nose simply because it's bigger. My nose smells more besser riecht als eine normale Nase, einfach weil sie größer ist. Meine


deeply. It inhales more fully.Nase nimmt intensiver wahr. Sie inhaliert tiefer.


In any case, because my nose was always running I constantly had snot in myJedenfalls, weil meine Nase immer am Laufen war, hatte ich dauernd Rotz in


nose, and that's why I had to wipe it with my sleeve since I didn't have a meiner Nase, und deswegen mußte ich ihn mit meinem Ärmel wegwischen, weil


handkerchief. The older boys always called me petit morveux. Snotty brat.ich kein Taschentuch hatte. Die älteren Jungen nannten mich immer petit morveux. Rotzgöre.


Well, so now you know the real reason why my nose goes to one side of my Gut, ihr wißt jetzt also den wahren Grund, warum meine Nase sich zu einer Seite


face. And I should specify that it was always with my left sleeve that I wipe meines Gesichtes neigt. Und ich sollte hinzufügen, daß es immer der linke Ärmel


my nose, and this because when I was a boy I was a left-handed.war, mit dem ich meine Nase abgewischt habe, und das, weil ich, als ich ein Junge war, Linkshänder war.


It's my mother who had decided that I would be left-handed when she was Es war meine Mutter, die entschieden hat, daß ich Linkshänder werden würde,


shaping me in her womb. She must have known that someday I would be some sort als sie mich in ihrem Schoß geformt hat. Sie muß gewußt haben, daß ich eines


of artist, and she believed that all great artists are left-handed.Tages eine Art Künstler sein würde – und sie glaubte, alle großen Künstler wären Linkshänder.


That's why my nose deviates to one side. To the left probably, since I Deswegen weicht meine Nase nach einer Seite ab. Zur linken vermutlich, weil


always wiped it with my sleeve in a right to left slow movement. It's seems ich sie immer mit einer langsamen Bewegung von rechts nach links abgewischt


logical to me that must be the side towards which it leans, even though I cannot habe. Das scheint mir logisch zu sein, das müßte die Seite sein, zu der sie sich


see it in the mirror.neigt, selbst wenn ich das im Spiegel nicht sehen kann.



When I broke my left arm at the age of nine, I was forced to becomeAls ich mir im Alter von neun Jahren den linken Arm gebrochen habe, hat man


right-handed. I broke my arm when I fell from a cherry tree, and my left arm was in amich gezwungen, Rechtshänder zu werden. Den Arm hab ich mir beim Sturz


cast for many months. But that's another story which I will tell another von einem Kirschbaum gebrochen, und mein linker Arm war für viele Monate auf Eis gelegt. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich ein anderes Mal


time. For the time being let's stay with the story of my crooked nose.erzählen werde. Im Moment sollten wir noch etwas bei der Story meiner krummen Nase verweilen.


I must emphasize that my nose does not only serve me to smell odors in the Ich muß betonen, daß meine Nase mir nicht nur dazu dient, Düfte in Toiletten zu


toilets. It smells all kinds of other odors. Pleasant odors. The smell of riechen. Sie riecht alle Arten von Düften. Angenehme Düfte. Der Geruch von


flowers, for instance. Or the smell of cheeses. My nose loves to smell cheeses.Blumen zum Beispiel. Oder der Geruch von Käse. Meine Nase liebt es, Käse zu


Especially le Pont-L'Èvêque when it's well done. My nose loves smelly riechen. Besonders den Pont-L'Èvêque, wenn er gut durch ist. Meine Nase liebt


http://www.foodnews.ch/xplainmefood/produkte/Kaeselexikon_Schnittkaese.html


cheeses. And it loves to scent of good wines. And of course, the smell of women. stinkende Käse. Und sie liebt es, die Witterung guter Weine aufzunehmen. Und


Ah yes, the odor of a women. My nose loves to smell the perfume of women, natürlich den Duft der Frauen. Ah ja, der Duft einer Frau. Meine Nase liebt es,


especially that of young women, those who smell like flowers. And also my Frauenparfüm zu riechen, besonders das von jungen Frauen, von denen, die wie


Blumen riechen. Und außerdem mag meine Nase sich selbst riechen, ihren nose likes to smell itself, smell its own body, well my body, since it is part of eigenen Körper - gut, meinen Körper, weil sie ein Teil von ihm ist - besonders,


it, especially after I take a bath. nachdem ich ein Bad genommen habe.



My nose used to like the smell of cigarette smoke when I used to let it out Meine Nase hat den Geruch von Zigarettenrauch gemocht, den ich gewöhnlich


through my nostrils. This was before I gave up smoking about twenty years durch meine Nasenlöcher geblasen habe. Das war, bevor ich das Rauchen


ago. But my nose remembers that smell.aufgegeben habe vor ungefähr zwanzig Jahren. Aber meine Nase erinnert sich an diesen Geruch.


Oh, I also have to tell also how my nose takes itself for Cyrano's nose. In Oh, ich muß auch noch erzählen, wie sich meine Nase an die Stelle von Cyranos


fact, this is true, because of my nose I was chosen, among several aspirants, Nase gesetzt hat. Tatsächlich - und das ist wahr - bin ich wegen meiner Nase


by a theater director to play the part of Cyrano de Bergerac with my own unter mehreren Bewerbern ausgewählt worden, von einem Theaterdirektor, um nose. Okay it was not a major Broadway production, but still I played the part. die Rolle des Cyrano de Bergerac mit meiner eigenen Nase zu spielen. Okay, das


war keine große Broadway-Produktion, aber ich hatte meinen Part. Ihr hättetYou should have seen me in the role of Cyrano. My nose was so proud on opening mich sehen sollen in der Rolle des Cyrano. Meine Nase war so stolz in der


night. So proud that it became even more red than normal when the people in Premierennacht. So stolz, daß sie noch röter wurde als normal, als die Leute im


the audience stood up to applaud our performance.Publikum aufstanden, um unserer Performance zu applaudieren.


Of course, I have often been called Pinocchio because of my nose. But alsoNatürlich bin ich wegen meiner Nase oft Pinocchio genannt worden. Aber auch


because, according to certain people, I have a tendency to exaggerate when I deswegen habe ich, genau wie bestimmte Leute, eine Neigung zu übertreiben,


tell stories. But don't start thinking that I exaggerated in this tale. wenn ich Geschichten erzähle. Aber ihr müßt jetzt nicht glauben, daß ich diese Geschichte übertrieben hätte.



 


 


 


 


 


 


 


 


SUPPLEMENT IN DEFENSE OF MY NOSE


One day a man called Pierre insulted me publicly because of my nose. I Eines Tages hat mich ein Typ namens Pierre in aller Öffentlichkeit beleidigt wegen meiner Nase. Ich weiß nicht, was sein Grund war, meine Nase zu


don't know what caused him to attack my nose, but I had to defend myself. anzugreifen, aber ich mußte mich verteidigen.


This is what was said: Dabei kam es zu folgendem Dialog:


P -- You have ... you have ... Mister F ... huh! A very big nose.Sie haben ... Sie haben ... Herr G ... uff! Eine sehr große Nase.


F -- Very big, you say.Sehr groß, sagen Sie.


P -- Yes, quite big. Enormous in fact.Ja, ziemlich groß. Enorm groß, um ehrlich zu sein.


F -- That's all? That's all you can say? This is the best you can do?Das ist alles? Ist das alles, was Sie zu sagen haben? Mehr haben Sie nicht drauf?


P -- BIG ... very BIG! HUGE! And crooked.GROSS ... SEHR G R O S S ! R I E S I G ! ...und krumm.


F -- Ah, my dear Sir, no, you must do better than that. Don't worry my Also, mein lieber Mann: Nein, das müssen Sie besser machen. Keine Sorge,


nose can take it. You could have said so many things, in so many different meine Nase kann das vertragen. Sie hätten so viel Verschiedenes sagen können,


styles, so many different tones of voice. For instance:in so unterschiedlichen Stilen, mit so vielen Möglichkeiten der Betonung, z.B.:Agressiv: Mein Herr, hätt ich so ne Delle:


Sofort amputieren! Auf der Stelle!


Nett: ...und wenn Sie in die Tasse eintauchen?


Tassen flach wie Teller könnten Sie gut gebrauchen.


Beschreibend: Das? Ein Felsen... ein Gipfel? ...Vulkan!


Ach, was sag ich: eine Halbinsel im Orkan!


Neugierig: diese... Kapsel, wie wird die gebraucht?


Als Zigarettenschachtel – oder Schreibtisch auch?


Freundlich: Sie lieben Vögel wohl sehr.


Oder wo kommt sonst diese Sitzstange her?


Frech: Daß Sie rauchen wie ne Lok, hat Charme.


Nur – schlagen die Leute dann nicht Feueralarm?


Rücksichtvoll: Vorsicht! Nicht wippen!


Durch Ihr Frontgewicht könnten Sie überkippen!


Sensibel: Gibt’s dafür nicht ‘nen Sonnenhut?


Sonnenbrand auf großer Fläche ist nicht gut!


Pedantisch: Hat nicht soviel Fleisch & Knochen


Aristophanes mit seinem Rhinofantkamel verbrochen?


Höflich: Formen wie diese sind faktisch


in Mode als Haken für Hüte. Sehr praktisch!


Emphatisch: Kein Sturm bringt diese Nase zum Niesen!


Höchstens ein Tornado – oder ähnlich steife Brisen!


Dramatisch: Ich sehe sie schon bluten!


Das Rote Meer extrem überfluten!!


Bewundernd: Werbung könnte man hier machen,


auf solcher Fläche – für Parfüm und solche Sachen!


Lyrisch: ... ist das ein Boot?


Segelt mit uns fort aus Müh und Not?


Naiv: Ein Monument! Das ist sicherlich


zu besichtigen? Auch öffentlich?


Aggressive: Me, Sir, if I had such a nose I would have it amputated on the


* Aggressiv: ICH, mein Herr, wenn ICH so eine Nase hätte, würde ich sie ...


spot.


* ... auf der Stelle amputieren lassen!


Friendly: It must dip into your cup when you drink, you should perhaps drink


* Freundlich: Die muß doch, wenn Sie trinken, in Ihre Tasse eintauchen. Sie sollten ...


out of a plate.


* .. vielleicht lieber aus einem Teller trinken.


Descriptive: It's a rock! It's a mountain peak! It's a volcano! What am I


* Beschreibend: Das ist ein Felsen. Nein, ein Berggipfel. Unsinn: ein Vulkan. ...


saying. It's a peninsula.


*… Was sage ich - das ist eine Halbinsel!


Curious: What use do you make of this oblong capsule? Do you use it as a


* Neugierig: Was fangen Sie eigentlich an mit dieser - rechteckigen Kapsel?


writing table or a cigar box?


* Benutzen Sie sie als Schreibtisch oder als Zigarettenschachtel?


Gracious: You must love birds very much to offer so paternally to their


* Wohlwollend: Sie müssen Vögel sehr mögen, so fürsorglich ihren kleinen Füß- ...


little feet such a perch.


* ... –chen eine derartige Sitzstange zur Verfügung zu stellen.


Truculent: Tell me Mister F, when you smoke and the vapors come out of your


* Trotzig: Sagen Sie, Herr G, wenn Sie rauchen und der Dampf strömt aus Ihren ...


nostrils, do people shout Fire?


*... Nüstern, alarmieren die Leute dann die Feuerwehr?


Considerate: Be careful not to lean forward too much, the weight of this


*Rücksichtsvoll: Beugen Sie sich vorsichtshalber nicht zu weit nach vorn; das ...


thing might make you topple over.


*... Gewicht von dem Ding könnte Sie umkippen lassen.


Tenderly: Why don't you have a little parasol made for it so that it doesn't


*Zärtlich: Warum haben Sie dafür kein spezielles Sonnenschirmchen – dann ...


get burned by the sun?


*... würden Sie auch keinen Sonnenbrand bekommen.


Pedantic: The beast which Aristophanes called hippocampelephantocamelos must


*Pedantisch: Das Ungeheuer, das bei Aristophanes Nilpferdelefantkamel hieß, muß ...


have had on his forehead as much flesh and that much bone.


*... an seiner Stirn genausoviel Fleisch und Knochen gehabt haben.


Cavalier: What! This type of hook is now in style to hang one's hat on it.


*Gentlemanlike: Unglaublich! Haken in solcher Form werden heute immer ...


How convenient.


*... beliebter zum Aufhängen von Hüten . Sehr komfortabel!


Emphatic: There is no wind, no storm strong enough to make such a nose


*Eindringlich: Kein Wind, kein Sturm ist stark genug, solch einer Nase ...


sneeze or catch a cold, except perhaps a tornado.


*... ein Niesen oder eine Erkältung anzuhängen - außer vielleicht ein Tornado.


Dramatic: It's the Red Sea when it bleeds.


*Dramatisch: Das ist - das Rote Meer! ... Blutend!!!???...


Admiring: What a great publicity sign this nose would make for a perfumer.


*Bewundernd: Was für eine großartige Werbetafel wäre diese Nase für eine ...


*... Parfümerie!


Lyrical: Is it a boat? When does it sail?


*Lyrisch: Ist es ein Boot? Wann wird es zieh’n?


Naive: This monument, when is it open for public visitation?


*Naiv: Dieses Monument – wann ist es für eine Besichtigung geöffnet?


Well, I could have gone on. But the poor gentleman disappeared into the Gut, ich hätte weitermachen können. Aber der arme Mann verschwand in der


crowd, never to be seen again. For once, my nose was victorious. Menge und wurde nie mehr gesehen. Dieses eine Mal hatte meine Nase gewonnen. 11/03

1 Kommentar 4.2.04 04:54, kommentieren

Ein Tag der Welt

1960 erging an die Schriftsteller der Welt ein Aufruf der Moskauer Zeitung Iswestija, sie mögen den 27. September dieses Jahres so genau wie möglich beschreiben.
Maxim Gorki hatte 1936 damit begonnen, "Einen Tag der Welt", wie es damals hieß, zu porträtieren - mit großer Resonanz. Christa Wolf reizte diese Idee, sie hat dann aber nicht nur den 27. September 1960 beschrieben, sondern von diesem Jahr an jeden darauffolgenden 27. September genau beobachtet und festgehalten, "mehr als die Hälfte ihres erwachsenen Lebens" - ein einmaliges literarisches Projekt, das nun veröffentlicht werden kann. "Wie kommt Leben zustande?" - diese Frage beschäftigt Christa Wolf über all die Jahre. Die Familie spielt dabei eine wichtige Rolle und auf welche Weise sich ihr Beruf, das Schreiben, mit den häuslichen Anforderungen verbinden läßt. Das Schreiben und wie es ihr gelingt, das Tor zu dem "unerschöpflichen Bereich des Unbewußten" und Verbotenen aufzustoßen, ist eines ihrer immer wiederkehrenden Themen. Und auch die Zeitereignisse, die sie in Bann halten, notiert sie von Jahr zu Jahr genau, die Politik, die sie betrifft, und den Zustand des Landes, in dem sie anteilnehmend lebt.
"Ein Tag im Jahr" ist Christa Wolfs persönlichstes Buch: ein bewegendes Dokument der deutschen Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ein einmaliger Bericht vom Leben im "anderen Deutschland", ein authentisches Werk der autobiographischen Literatur."
Ich halte es da mit Gorki mit der Ergänzung, daß ich's nicht alleine machen will.
Ergebnis soll u.a. ein Hörspiel sein.


Hier die ersten zwei Ergebnisse:


1. Von Raymond Féderman (http://www.federman.com/), übersetzt von mir:


Today’s output


by Ray Federman


6:49 (im halbschlaf)


langes langsames tropfen


8:32 (beim lesen des sportteils der morgenzeitung)


guter sachkundiger schnickschnack


10:46 (windchillfaktor minus 10)


habe müll rausgebracht – brr ist das kalt da draußen


11:35 genau (ich schreibe auf einem gelben blatt papier)


2 klatschbasen in einem café


im begriff ein schälchen zu nehmen


einer redet der andere hört zu


der der redet erzählt


was er gestern erzählt hat


nämlich der kleinen französin


die er hatte verführen wollen.


ich habe mit ihr über kultur geredet


na du weißt kino malerei


schmöker, jazz, poesie


letztlich hat sie tatsächlich geglaubt


daß ich mit ihr über kultur rede


aber faktisch hab ich mit ihr


eigentlich über den arsch geredet


aber das ist normal weil das französische cul


ist im französischen culture enthalten.


der zuhörer zuckt die achseln


und fragt hast du denn was von ihrem arsch gehabt


ja oder nein hast du was davon gehabt?


12:00 mittags (es schneit draußen)


ich ziehe meine lange unterhose an und setze mich an die schreibmaschine und schreibe


ich hasse diesen verfickten platz


13:21 (ich schreibe eine email an Michel die ganze zeit jazz hörend)


du erinnerst dich es ist lange her in unserer jugend als man den saxophonduellen zwischen coltrane & sony rollins lauschte oder vorher dem zwischen dexter gordon & gene ammons und noch davor parker & stitt oder besser yet hawkins & webster oder prez & byas du siehst ich denke heute an dich beim hören einer neuen jazz cd kansas city der sound track des letzten films von altman man sagt daß der film nicht großartig ist aber die cd ist sensationell hör zu laß sofort alles fallen was du gerade machen wolltest oder nicht machen wolltest und falle bei deinem zehdehhändler ein und kauf dir die kansascity in der abteilung soundtrack kehre zu dir nachhaus zurück wirf deine latschen in die ecke platziere deinen arsch in einen guten polstersessel und höre höre eines der großen saxduelle des letzten jahrhunderts aber unterschiedlich weil das hier siehst du passierte über eine große entfernung hinweg die beiden jungs spielen nicht zusammen also zuerst hörst du das dritte stück großartiges solo von james carter ich hab den titel des tracks vergessen aber unheimlich stark und danach springst du direkt zum 8en stück um einen direkten vergleich anzustellen mit dem solo von joshua redman auf my solitude und dann wirst du das große saxduell der 90er jahre gehört haben und wir wir können sagen daß wir als jungspunde das alles schon mal erlebt haben damals haben james carter und joshua redman miteinander oder gegeneinander um ihr leben gespielt wie in den good old days sie haben zu einer der größten jagden aller zeiten geblasen um die zwei saxgiganten des folgenden jahrhunderts zu werden alles klar?


16:00 genau (dieser gedanke kam mir beim duschen ich nehme auf während ich mich einpudere)


Ich verstehe daß nachdem wir diese welt


verlassen haben & in die neue welt eintreten


werden wir aufgefordert in zwei worten zu sagen


was uns das meiste vergnügen bereitet hat


in der welt aus der wir kamen


(augenblick des nachdenkens)


gut ich weiß genau welche zwei worte


ich demjenigen nennen werde der diese frage stellt


ich werde ihm oder ihr oder dem ding mitteilen daß für mich


das was mir am meisten vergnügen bereitet hat


in der welt aus der wir kamen


war körper-puder!


verdammt!


meine uhr scheint stehengeblieben zu sein


aber nach einem blick aus dem fenster


schätze ich daß es 18:32 ist oder 33:00


wir können sagen 18:35 (mir kommt ein gedicht ich schreib’s auf)


va er jüng ngung


tie tie sagen


via münchen


stammeln


vorm afften-up


lügen alhö phallisch


fol verascht


unn särre


würg lychen


geh shvyster


sinti


die nosau ria


sändliche


schpehz yes


kom


fonn dandy nosau rijan


mann mousse


kain je ni sain


tass tsu sähen


unn sabrop lehmis


via hamm


minda wehr dich kai


dskom plächse


weill


via socláin sinnt


ferg lychen


mitte andy


nosau rijan


22:15 (beim gucken eines basketballspiels im fernsehen kritzle ich diese reflektion auf einen fetzen papier)


schreiben wird nicht nur


mit den fingern gemacht


es wird gemacht vom geist


vom herzen und einem anderen


unberührbaren nicht körperrealen


organ das wir als seele bezeichnen


der bequemlichkeit halber


23:56 (schnell eingeschlafen)


brüske unerwartete ejakulation


could be a dream




2. (noch nicht übersetzt, sorry!)


A DAY IN THE LIFE (Lennon/McCartney)


by Ari Gosch


"I heard the news today, oh boy ..."


"Wake up!" (XTC)


3:15 Waking up. First Question: ill or not? Lightening: not! Going toilet. Good shit. But have a sore throat, my nose is a river, but more or less everyerthing’s ok. Checking alarm clock, going asleep, feeling well. Sleeping.


4:25 Alarm clock with HipHop. Going up, making healthy tea, updressing, washing a bit, drinking the bitter stuff, putting all the sauna things together, going out.


4:56 U-Bahn too late. Don’t recognize because of three exotic women; one with blue dreads.


5:15 Station Wittenbergplatz: 15-minutes-distance between the trains – and the Line 2 did’nt wait. That’s Berlin – we shall drive taxe, fly helicopter or what? Took a taxi for heavy money.


5:30 Coming to radio station. "Radio, Radio, you gonna hear me on the radio..." (Joe Jackson)


Bit nervous: used to work by night ... First anger: former member of the same theatre group, Klaus Wowereit, likes so much taking the money from the poor people – remember an interview two months ago. Q: What do you think about millionaires tax? A: Thats not accepted politically, so we must’n talk about. -- I‘m really not content to know this man ...


7:46 First little irritation in the news – but NO REAL MISTAKE till now – sometimes best concentration when (a bit) ill ...?


7:48 Two Marathon-men crossing the big window in TheodorHeussPlatzPavilion ... ignoring red light ...


An audio failed – but anchorwoman, editor and technician don’t loose control – normal madness in computer radio ... like Günter Anders said (1956/ http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/anders.htm/ http://www.utopie1.de/anders/): Because of computers noone is really guilty anymore ...


7:52 drinking automatical coffee – a bad habit since I’m working in Radio – since DT 64 ... a self-detructive thinking like my toothache while lovesickness – now lost this tooth – will loose my stomach? Hehe ...


8:06 No fault in my news till now ...


8:35 Report about so called left & alternative newspaper "taz" – very smart, to invite "enemies" to avoid that people recognize, that they’re the same opinion nowadays ... especially during Kosovo war with Erich Rathfelder, the so called dead bodies counter ...


8:49 Not so fine day like yesterday. Perfect: I’ve to work. And with my little cold it’s better to go to sauna. First time since April I guess ...


8:51 Not so hard as thought before to make this protocol ... hope to hold out to the end of the day ... working again ...


8:52 Windy ... "summer’s almost gone" (the Doors)... a bit melancholic thinking of Prinzenbad ...


9:07 All mistakes in one news broadcast ...


"Concentration slips away if your love’s so far away ..." (CSN&Y) But who is it?


9:25 mail & answer:


Von: KBPegler@aol.com


Datum: Thu, 25 Sep 2003 05:04:41 EDT


Betreff: TollCollect


An: oliver.rehlinger@inforadio.de


Sehr geehrter Herr Rehlinger,


heute habe ich bemerkt, dass Sie den (unschönen) Begriff


TollCollect im Gegensatz zu vielen Ihrer Kolleginnen und Kollegen korrekt


aussprechen. Könnten Sie nicht weiter sagen dass die erste Hälfte


des Wortes nichts mit unserem Ausdruck: "Das ist ja toll!" zu tun hat?


Wenn es um die Pole Position geht, hat keiner Schwierigkeiten mit


Der Aussprache. Es wundert mich doch, dass so wenige Ihrer


Mitarbeiter ein bisschen Ahnung von der englischen Sprache haben. Mit


Freundlichem Gruß, Klaus Pegler


NAJA – WAS SOLL ICH ALS SPRECHER MACHEN, WENN DIE MONIERTE AUSSPRACHE G E N A U S O IN DER DATENBANK STEHT?


... NACH IRGENDWAS MÜSSEN WIR UNS HALT RICHTEN


("Ari’tsona" für Arizona z.B. ist auch arg gewöhnungsbedürftig; "DNA" müßte, da es die Abkürzung des englischen "Desoxiribonucleinacid" "Die-Änn-Äi" ausgesprochen werden usw.usf.)


- ari -


9:31 Sun is coming out. Hungry. Cafeteria is opening at 11:00 ...


9:41 Watching wrong-way-driver on Theodor-Heuss-Platz while reading the first piece of news – but cowardly did’nt stop the news immediately to tell the listeners the danger ... a good chance for profiling as a spontaneous, but serious colleague is gone ...


10:09 Listener is calling, says that it has to be spoken "Hok’kaido" – but Hok’ka-ido" is also possible as I saw relieved later ...


10:26 no more faults anymore ... ? Hope so ...


10:27 About the 20th time this week in infoRADIO: "Völker der Welt, schaut!auf!diese!Stadt! ..." pushy ... like the "Tooooooooooor! Toor für Deutschland!" ... no creativity ...


10:33 shift nearly over, nothing done really –


Ha! COQUETRY! Writing is nothin‘ or what?


10:52 Too much guaraná tea – have to go to have a piss again...


10.53 Have to call some people for "After all Stanislawski!", but not in the mood – "in the mood" ...


 


suddenly


the melody


has coming soon


this noon


very kind


in my mind


(very small poem)


12:20 Sweating in underground after shopping: biological medicine against the cold, something to drink for the sauna ... ooops – forgot to drink my milk for going higher ...


12:22 So many people in town.. Marathon race. Boring. For me.


12:23 Passing station Ernst-Reuter-Platz. Wrgmbflzg! (see above ...)


12:39 Station Gleisdreieck. Train’s coming right in time in spite of my complaint – my fault.


NOT my fault: the train before left too early – to avoid connection? No – most of Berlin train drivers are not really aware of this problem – they just don’t care – like in more and more companies and institutions ... Manchester capitalism reunion ... but I’m digressing a bit ...


But: this detour treated me to a fantastic view on the sunny & cloudy sky – an everything’s mix ...


12:44 Sun is burning outside. We’re passing Prinzenbad. Melancholic feelings. "Summer’s almost gone" (The Doors). A view on the empty lawn – pools full of water – perfect weather for swimming & relaxing – ok: we all (that means: all peopele without money&power) have to be more "flexible". So don’t mind go swimming inside in spite of warm sunshine ...


12:46 Kottbusser Tor. Most people in wagon doesn’t really look content ... no smile.


12:48 Görlitzer Bahnhof. Going out last door just near to outrance. "Ticket Control!" "No time, sorry!" Noone of the controlling assholes is caring. Yesterday in S-Bahn I rumbled around in my pockets a long time – so they didn’t bust me. (I didn’t mention, that I’ve a ticket all the time ...) You only have to behave self-conciously. That’s the secret.


12:58 Paying the sauna. Enough time – 32 minutes to infusion. Lady on cashbox says "Oh,


y o u I haven’t to tell right?" Yeah – I know everything about this sauna ...


Same time nice young father with little blonde daughter – later both passing my view again – asks for my reduction. "If you’re student, you’re not only 27, I guess ...". Going in, dressing out, enter sauna --- infusion is just FINISHED! What’s going on here??? "Well – it’s only one time per hour now – und das ist auch gut so – better & easier than every 45 minutes, saunaman is grinning.


T h a t ‘s what she wanted to say ...?


13:35 Sitting naked (That’s a lie. I’ve my towel.) in a beach chair. Sun is shining on me – but bad & boring musicfrom base & guitar penetrates my left ear – coming from children’s circus I guess – poor children ... very well played, voices ok, but without SOUL ... have to go back to sauna – not to miss the 2nd infusion.


14:10 Nice infusion. Sitting in sun again, but – in the moment I’m writing a big grey (Attention: alliteration attack!) cloudcluster’s coming currently covering coldblue ciel ...


What a fine day.


People are smoking. Will they throw their stub away?


Headlines in "Berliner Zeitung":


mister marathon glamour&sorrow trade unions companies should pay immediately chancellor looses authority votava will stay ... boring.


Sports headlines:


murderous distance man with road holding I know every pothole ...


Break because of boring stuff & very boring music from circus tent again. Stupid base – hum – ba – bah ...


14:30 They DIDN’T throw their stubs away.


Sun is looking through the white & grey clouds – I’ve to go back to sauna not to miss the infusion – but sun is SO nice ...


15:20 Taking Bus. Reaching underground by running (have to sleep faster before 2nd shift this day). Wagon half full: 2 turkish kids, 1 german (?) man, old & young german, black woman and (?; scribbeled bad ...)


15:52 Football is coming home – no: it’s me ... so nice weather but have to go to sleep ... night shift begins at midnight ...


22:25 Going up again. Don’t feel very good. Woke up by fireworks: new jewish year ...


22:52 Underground wagon full – saturday night fever far away – nice young black girl in front of me – good styling (Ouff! My fingernails are dirty! ... but writing this stuff is more important in this moment this day. Girl is learning something from small coloured cards – saturday night – she really wants something from life.


22:56 2 other girls entering at Kottbusser Tor. 1 is blowing the last puff (very good album from 60s band Spooky Tooth) of her cigarette into the wagon. Both nice in a way but really prole NOT in a positive way – their way of speaking more caveman language – what a contrast to the leaving black girl – she’s already sexier than the other 2 – stupid is fucking good is a lie!


23:00 Hallesches Tor. Still feeling ill (very small poem) – but as a good german I’m going to work – no, I’m cheating: I really LIKE my work – otherwise I wouldn’t do it – on the other side 2 times a day ...


Since Kottbusser Tor a "typical" Kreuzberg woman: destroyed face like Mick Jagger, hole in trousers, dirty shoes, counting last coins, dirty white bag & little dog on her lap.


23:03 Gleisdreieck. First party people entering, beer cans in their hands – cliché small town people – very "normal" – seem to be disappointed big city isn’t so exiting as heard before. Speculations ...


23:14 Nollendorfplatz. Remembering Emil & the detectives by Erch Kästner. Where’s Mr.Findeis? Only two big men in sportswear coming not in a real good mood ...


23:23 Between Zoo & Ernst-Reuter-Platz. Remembering again the speech – uaargh! Flirting with 2 very normal girls – not more. 2 other younger girls with "modern" brand cloths mouth piercings, key fobs with – naturally! – advertisement on it, rucksacks with obligatory fluffy toys concentrating on cellar phone – no customers like many others for a hand surgeon in future I hope ... 2 overstrained ladies but they seem to have fun together ... the world ISN’T always black & white ...


23:28 Just reading in konkret magazine about Günter Grass & Arno Schmidt & their handling the holocaust – no: wanted to write shoa.


23:50 Preparing for news


23:56 Have to read/speak now. That’s all for today, folks!


(After newscasting: Schöder’s telling bullshit again – no: as usual.)


 

3 Kommentare 25.10.03 04:33, kommentieren

Neue Rolle im Hörspiel

"Der Kaiser von Dallas" (Chr.Blees/ Regie Regine Ahrem)


http://www.hoerspielkrimi.de/archiv/k/kaiservondallas.htm


Ursendung Anfang November


bei RADIOkultur92,4


http://www.radiokultur-online.de/

7.10.03 02:53, kommentieren

In Planung:

"Endlich Stanislawski!"


Eine Schauspieler/innen-Selbsthilfe.


Start Februar 2004


Ort: Kerngehäuse/Kantine


Cuvyrstr.20A, 2.HH


10997 Berlin


Mitstreiter u.a.:


http://www.veerkamp.de/


http://www.nadanjiente.de/


Mitmachen? (Nur für aktuelle & zukünftige Profis!)


goari@web.de


Geplanter Ablauf (soll durchaus typisch für's weitere


Vorgehen sein):


Ab 14.30 Allgemeines Ankommen


15.00 PÜNKTLICHER (KEIN Scherz!) BEGINN


mit verschiedensten Übungen


16.00 Lesen  "Die Arbeit des Schauspielers an sich selbst"


17.00 Pause


17.30 Szenenarbeit (möglich: aus behandeltem


Stanislawski-Kapitel oder Vorspiel-Szenen)


19.30 Abschlußgespräch: Wie war's? Wie wird's?


WÄHREND DER PROBE KEIN PRIVATES GEQUATSCHE,


KEIN RAUCHEN, KEIN ESSEN, NO HANDY!


Anmerkung:


Voraussetzung für's Janze ist der unbedingte Wille, mal


wieder QUALITÄT - und zwar langfristig & anhaltend - zu


erreichen & dabei keine Kompromisse zu akzeptieren,


REGELMÄSSIG & 100%DISZIPLINIERT mizumachen


 & in absehbarer Zeit


(zwischen 6 Monaten & 3 Jahren könnten wir uns vorstellen)


an Inszenierungen mitzuwirken.

5.10.03 01:12, kommentieren

Richtig Auto fahren


http://www.motoros-friends.hu/gyozo/fahrschule/fahrschule.swf

21.8.03 03:55, kommentieren

Klasse Anregung zum Kreativsein:

http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2001/34/24a.htm

24.7.03 05:05, kommentieren